Eine Hundegeschichte aus deutschen Landen, heute, vor meiner Haustür –
Oder,
weshalb Carl Gibsons Buch über „Hunde in Deutschland“ schon seit fünf Jahren in der Schublade liegend auf die Veröffentlichung wartet
Mein Nachbar hat sich wohl in Unkosten gestürzt, um auf seinem Grund und Boden ein Schildchen anzubringen, im Land der vielen Gebote, noch mehr der Verbote, denn die liebt der Deutsche, besonders im Schilderwald des Straßenverkehrs - ein Appell an die Einsichtige aus der Herrchenschar, freundlich formuliert – und mit der Bitte, den werten Gesellen eines oft tristen Daseins einsamer Menschen, die nichts haben, außer dem Hund, dort nicht den - schon gut gedüngten - Rasen weiter düngen zu lassen, mit Hundekot, der nicht nur über riecht, sondern auch Krankheiten verbreitet, wen man ihn an den Schuhsohlen mit in die Wohnung schleppt, nachdem man hineingetreten hat in der Dunkelheit der Nacht oder als Naturfotograf abgelenkt durh ein lockendes Motiv.
Was ich vor Jahren über deutsche Hunde schrieb, füllt ein Buch.
Noch wollte ich es nicht drucken lassen, denn immer neue Hundegeschichten kommen hinzu, eben eine heute, vor einer guten Stunde, als ich vom Waldspaziergang zurückkam, den Kopf voller Ideen und Gedanken, die nicht alle erhebend waren, sondern auch niederziehend, in einem Staat, der die Freiheit predigen, auch vom Schmutzwerfen, um diese „Freiheit des Schaffenden“ aber dann doch brutal zu unterdrücken, üb er Ausgrenzung, über Bücher-Boykott und indem das „freie Wort des freien Geistes“ sogar im Internet abgewürgt wird, so, als hätte es das nie gegeben! Und der Schöpfer dahinter sei also nur ein fauler Hund, dem Diffamierung preisgeben, gegen die er sich nicht wehren kann im freien Staat der Guten und Gerechten
Vor mir – ein Hund, ein zotteliger Köter mittlerer Größe, der das Bein anhebt, um auf das Schild zu urinieren, auch auf den Hund auf dem Schild, auf den ignorierten Artgenossen, nicht aus Verachtung, sondern nur einfach so, aus Übung!
Der Hund ist eben ein Hund – und deutsche Verbote sind egal!
Darauf pisst er! Denn er kann nicht lesen!
Und den Hund auf dem Schild erkennt er wohl auch nicht an, denn der ist nicht aus Fleisch Blut, der kläfft nicht, der pisst nicht, der hat keine Flöhe – und der beißt auch nicht, wenn er bepisst wird!
Das Herrchen, ein noch relativ junger Bursche, aber fühlte sich ertappt, nachdem er mich nahen sah; und er zerrte den Hund davon!
Ablichten wollte ich die Übertäte nicht, denn ich bin kein Denunziant, aber ich verewigte das Schildchen für diesen Beitrag, für die Nachwelt, nachdem ich schon vor Tagen ein noch viel aussagekräftigeres fotografiert dort, inmitten der Natur auf dem Feld, an einem Holzlagerplatz, wo ich selbst schon oft in Hundescheiße trat, auf dem Weg in die Natur der aus der Natur heraus heim, in die Stube.
Deutschland, deine Hunde!
Lange nach Heine – ist es wohl noch viel, schlimmer geworden, nun, wo auch der Blogger zum Hund wird, der frei Autor und Freidenker, dessen Werke man an die Leine legt in deutschen Landen, dem man einem Maulkorb verpasst, damit er nicht mehr bellen oder beißen kann!
Die Maulkörbe nehmen zu, das merkte ich vor Tagen, hier, vor der Tür, wo Hunde, die früher keinen Maulkorb hatten, heute Maulkorb tragen – wie Menschen in der unfrei gewordenen Gesellschaft, symptomatisch, auch für die geistige Entwicklung Deutschlands? Und für den „Geist der Zeit“, der das Sein in Deutschland bestimmt in der „Zeit der Pharisäer“, die eine Unzeit der falschen Pharisäer ist – in welcher der Schwanz mit dem Hund wedelt!?
Entwürfe, erschöpft niedergeschrieben, mit schwachen Augen:
Des einen Freud, des anderen Leid – deutsche Hundefreunde … in der Natur … und auf dem Holzweg!?
Die humoreske Botschaft auf dem Schild der verärgerten Holzmachers spricht für sich!
Die Notwendigkeit, es aufzustellen, besteht seit Jahren
Dass es so ist, habe ich – als Opfer – mehrfach fotographisch dokumentiert.
Wer googelt, der findet auch einige zum Thema Hund aus meiner Feder, aber auch zum Thema Kot, Urin und anderen erhebenden Themen aus dem Bereich deutscher Nobelpreisliteratur der forcierten Art, die sein darf, damit gewisse Dunkelmänner der Republik zu ihren hehren Zwecken gelangen.
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