Auf dem Präsentierteller - die Eidechse in der Morgensonne des steinernen Gartens
| Auf dem Präsentierteller - die Eidechse in der Morgensonne des steinernen Gartens |
| Ein Schritt weitet im steinernen Garten unterwegs |
| Maus an der Tränke - alles Wesen brauchen Wasser zum Leben |
| Maus an der Tränke - am 12. August 2026 |
| Blütenwunder Königskerze mit immer neuen Blüten |
| Blütenwunder Königskerze mit immer neuen Blüten - die Honigbienen, die kaum noch Blüten finden, sind auch schon da |
„Die Natur vor unserer Haustür“ – mein schöner Buch-Titel ist vorerst weg, und mit ihm mein Buch-Projekt über 10 Jahre Naturbeobachtung und Natur-Fotografie im süddeutschen Raum, speziell an der Tauber, an Jagst und Kocher
Es sollte ein Buch werden über die Flora und Fauna in dieser Gegend – mit seit 2010, die man noch zum Teil auf meinen Blogs finden kann:
Oder hier:
Im Jahr 2019 wurde dann Krebs bei mir diagnostiziert, es folgten die alles lähmende Pandemie und 3 Kriege, über die ich ausführlich schrieb, die Natur nebenbei weiter beobachtend.
Wie ich später feststellte, hat nun ein anderer Verlag ein Buch unter diesem Titel herausgebracht, bereits 2021, als ich mit dem reinen Überleben beschäftigt war, auch in einer „Rosskur“ in der Natur.
Ob von mir inspiriert oder auch nicht – der schöne Titel, den ich hätte schützen können, ist jetzt besetzt!
Wenn das Buch noch kommt, dann werde ich ihn abwandeln müssen!
Titel schützen kostet Geld, viel Geld, das ich nicht habe – und das ich eher in den Buch-Druck anderer Werke stecken würde, statt etwas zu schützen, was frei bleiben soll!
Es gab schon einen Präzedenzfall – bei der „Symphonie der Freiheit“, 2008, als ein Verlag aus Berlin auch ein Buch unter diesem Titel machen wollte, den ich lange im Vorfeld schon angekündigt hatte in vielen Publikationen im Internet.
Damals konnte ich überzeugend darlegen, dass meine Memoiren eine „Gesamtkonzeption“ darstellen – mit der Freiheit in vielen Variationen, nicht nur eine Überschrift sind unter vielen!
Die Berliner verstanden das und wählten einen anderen Titel für ihr Buch.
In diesem Natur-Fall aber hat keiner angefragt!
Wer zuerst kommt, der mahl zuerst!
Das muss ich hinnehmen!
Wichtig ist, was in dem Buch steckt!
Wenn der Himmel es will, wird, neben anderen Büchern aus meiner Feder, die aus den oben genannten Gründen noch nicht veröffentlicht werden konnten, zurückgestellt werden mussten, auch mein Natur-Buch noch zum Licht der Welt vordringen, mit allem, was an Erkenntnissen und Fotos der seltenen Art in ihm ist.
Leider sind viele Naturfotos aus meiner Kamera durch das willkürliche Löschen meines wichtigen Blogs bei WordPress nicht mehr greifbar, wohl für alle Zeiten verloren – in dieser freiesten aller freien Welten ohne Zensur!
| Königskerze am Teich - |
Was wurde aus den Königskerzen an den Tauber-Teichen in diesem besonders heißen Sommer?
Nach längerer Abwesenheit am Fluss, da ich in den letzten Wochen im Wald unterwegs war, Steine suchend und andere Dinge findend, vor allem wenig erfreuliche, habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, in den renaturieren Bereich der Tauber, wo ich jahrelang meine Rundgänge machte, speziell, um nach den dort gedeihenden Königskerzen zu sehen und nach dem, was aus ihnen geworden war in der Gluthitze der beiden letzten Monate.
Was zu erwarten war: niedriger Wasserstand im Fluss, das Gras trocken, schon braun, von der Sonne verbrannt. Einige – mir unbekannte - Wasservögel erspähte ich, sie tauchten vergnügt in der kühlen Flut, ein Art Gänsesäger?
Ein paar Fotos, dann flogen sie davon!
Kurz darauf fiel mir der Meerrettich[1] auf, der dort wild wächst – die Blätter braun, in Auflösung! Eine Krankheit, rätselte ich, ein Pilz, der die pilzfeindliche – sonst unverwüstliche -Pflanze befallen hat? Nein, es war die Sonne und das fehlende Wasser, das den Meerrettich austrocknete, verdorren ließ!
Nur noch Schritte weiter: der Teich und die Stelle an einem Bühl, wo ich sonst Nattern und Eidechsen beobachtete oder auch manchen bunten Schmetterling, der sich an dem warmen Steinen aufwärmt.
Eine prächtige Königskerze hatte ich noch gut in Erinnerung – vor ein paar Wochen schon stand sie gut da! Wie hatte sie sich bewährt, gehalten, behauptet in der Sommerhitze?
Sie hatte es geschafft – steht immer noch gut da, wenn auch nicht so üppig, im Licht, neben ein paar anderen, die allerdings von den mit Macht nach oben schießenden Weiden überwuchert wurden und wohl nicht mehr hochkommen werde, heraus aus dem Schattendasein!
Eine Königskerze aus dem Vorjahr an einem anderen Teich sah ich auch noch – das sie eine zweijährige Pflanze ist, wird sie wiederkommen, im nächsten Jahr, auch, weil ich dort noch mehr von dem Samen verstreute.
Die Königskerze ist zäh, genügsam, braucht wenig, auch kaum Wasser, aber Licht, was den Menschen zu denken geben sollen, die immer noch im Dunkel leben und sich von Dunkelmännern regieren und bestimmten lassen in dieser freiesten aller freien Welten!
[1] Erwächst auch hier, vor meiner Haustür, neben dem Viadukt und den „Schönen Ort“ – quasi in zweiter Kultur nachdem das Gras weg ist, zu Heu gemacht wurde.
Mehr dazu aus besseren und grüneren Tagen im Jahr 2021, trotz Pandemie – die vielen Naturbilder aus jenem Jahr waren einmalig, sind unwiederbringlich:
| Königskerze am Teich - unweit der Tauber |
| Königskerze am Teich - |
| Schattendasein - Königskerze am Teich - überwuchert von Weiden |
| Der Kampf um das Licht |
| Königskerze am Teich - |
Königskerze am Teich - klein geblieben im Schatten der Weiden |
| Meerrettich - noch grün |
Unter und zwischen Königskerzen