Dienstag, 21. Juli 2026

Schatzgräber wider Willen – was ich noch fand bei meinem Rundgang durch den Wald, ohne danach gesucht zu haben

 

Sonnenblumen  und Mais-Feld 

 

Schatzgräber wider Willen – was ich noch fand bei meinem Rundgang durch den Wald, ohne danach gesucht zu haben

Es gibt auch immaterielle Werte in einer durch und durch materialistisch bestimmten Gesellschaft, die eine Leistungsgesellschaft sein will – und in der nicht Denker über Werte reden, sondern zynische Gestalten aus der Politik bestimmen, was – gerade – als Wert zu gelten hat oder ein Unwert ist, „Umwerter“ von oben, hier und dort!

Wenn ich losgehe, in den Wald, an den Fluss, in die Natur, durch die Fluren und steinreichen Felder mit „Kulturen“, mit Sonnenblumen und Mais, Gerste und Hafer und Weizen, durch seltene Wiesen, dann ist es nicht immer die Lust, die mich antreibt, sondern der „Frust“, wie es im Volk heißt oder die Ärgernisse der Krankheit[1], gegen die ich in der Natur Ablenkung und Trost suche.

Der Weg ist dabei das Ziel.

Nach Motiven, über die ich später schreibe, brauche ich nicht zu suchen, denn sie ergeben sich selbst, wen man die Augen offenhält und die Umwelt, die Natur, die uns umgibt, näher betrachtet.

Ein hypothetisches Ziel gibt es auch – gestern, die Steinriegel, die ich schon Jahren hier erwandert und auch fotografiert hatte, seinerzeit nicht nach dem „besonderen Stein“ suchend, sondern, Schlangen und Echsen beobachtend, nach dem leben in den – scheinbar toten – Steinhaufen!

Wie viele Hände wurden gebracht, um diese Hügel, die fast schon Berge sind, so aufzutürmen?

Einige Dutzend davon gibt es in dieser Gegend – inspiziert habe ich sie fast alle, über Steine nachdenkend und über den Weg der Steine, lange nach der Steinzeit und der Entstehung der vielen Steine,

Das Positive zuerst: ein springendes Reh, hin zum Waldrand und in die Geborgenheit des Waldes – zu weit für meine Kamera; ein paar Aufnahmen machte ich trotzdem, immer noch in Gedanken an die steinigen Felder, auf den nichts wächst ohne massive Düngung, und an die Steinhaufen und trockenmauern als Botschafter aus einer vergangenen Zeit.

Das tote Reh hatte ich fast schon vergessen – nun folgten neue Tote, die Blindschleiche, totgetreten am Wegrand, dann zwei weitere tote Marder, zu makaber für eine Bild-Veröffentlichung, ein Kopf mit Zähnen, dann noch ein plattgefahrener Kopf im Feld mit Fell, wahrscheinlich unter die Räder gekommen bei dem gerade erfolgten Abernten des Gerstenfeldes mit dem Mähdrescher, der so tödlich für das höheres Leben ist wie der Rasenmäher in der nahen Stadt-Zivilisation für Millionen Insekten.

Und dann, zur Krönung des motivisch ergiebigen Rundgangs noch, ein Höhe- und Glanzpunkt noch der modernen Kultur-Gesellschaft: an der gleichen Stelle am stillgelegten Gleis, wo ich früher schon ein paar angetrunkene Alkoholflaschen mitgenommen hatte, die Reste eines Gelages, zur Toilettenreinigung, denn Wodka wirkt auch desinfizierend, antibakteriell, nun eine neue Segnung:

Umweltmüll!

Ein Übermensch hatte dort einen Teil seiner Kleiderkammer entsorgt, mit Rucksack!

Wenn das Pferd davon scheu wird, wenn es vorbeigeführt wird, ist das kein Wunder! Doch bisher ließ man das dort liegen, der Vergänglichkeit überlassen – wie die drei toten Marder, um die sich keiner weiter kümmert!

 



[1] Über die Gründe schrieb ich erst vor Tagen, Ursachen, die – neben der Enthauptung meines Blogs bei WordPress und der Vernichtung meiner Aufklärungsarbeit aus 17 Jahren – lange zurückliegen, aber auch mit der ungesunden Nahrung aus den Supermärkten zusammenhängen, die für den Endkunden - und Darmpatienten - oft intransparent ist, weil die Politik das so ermöglicht.

 

Ich bin immer noch auf der Suche nach dem ganz einfachen Leben, habe dieses Endziel aber – menschlich-allzu menschlich und nicht immer konsequent – leider noch nicht erreicht.

 

Carl Gibson mit Stock am Waldrand, Juli 2026 - der Weg ist das Ziel, Motive fallen dem Betrachter zu




Sonnenblumen Feld 





Sonnenblume mit Hummel


Sonnenblumen  und Mais-Feld 



Steinreiches Feld

Wiese mit Apfelbäumen


Landschaft mit Steinriegel






Steinriegel








Landschaft mit Hochsitzen


Hochsitz - ein Bollwerk der Moderne an sich!?


Kultur und Zivilisation - "Entsorgte", weggeworfene Kleidung: Umweltmüll ... an stillgelegten Gleis  bei Dittwar gen Tauberbischofsheim


 

Ahorn mit Hochsitz, Landschaft


Ahorn am Feld, 20. Juli 2026



    Einen Aronstab habe ich nicht, aber einen Ahornstab[1],

auf den ich mich stütze und auf den ich mich verlasse auf meinem Rundgang durch den Wald – ein Gefährte ist er, ein Weg-Begleiter, der den Gang, der jederzeit auch der letzte Gang sein kann, weniger einsam macht – und der auch hält, was er versprach ohne zu reden, auch dort, wo das - oft schon morsche – Haselnussholz versagt.

Das lehrte mich die Natur im Wald.

Ein Gleichnis für das Leben!?

Also bedenke man zur rechten Zeit, auf wen man sich stützt, wem man vertraut; denn, kommt es zum Genickbruch am Hang, ist auch das Hadern über die eigene Nachsichtigkeit vergebens.

 



[1] Ein paar Tage ging er mir verloren, da abgelenkt fotografierend und von Tausend rotierenden Gedanken im Kopf, Beiträge konzipierend, schreibend und wieder schreibend, auch ohne Stift und Papier: dann aber fand ich wieder, am „schönen Ort“, den andere auch schon zum „Abort“ machten. Jetzt stütze ich mich wieder auf den bewährten Freund und Gefährten.

 

Darüber hinaus hatte ich bis vor Tagen ein paar Ahorn-Austriebe vor der Terrasse, die dort nicht wachsen dürfen – und die mir man jetzt genommen hat mit dem Weißdorn, der Schatten spendete - mit der Gartenschere und der Säge, „enthauptend“, doch passen zum Geist der Zeit – wie die anderen aus der Dunkelheit und dem Nebel Avalons meinen ganzen Blog bei WordPress und meine Arbeit aus 17 Jahren – einfach „ausge-merz-t“ mit Stumpf und Stiel - als „Unkraut“, wobei die Ausmerzenden bestimmen, was ein Unkraut ist, was zur Kultur gehört oder auch nicht – und was ausgerottet werden darf und muss von denen, die ohne Kultur auskommen, bis auf die Un-Kultur!

 


Den Ahorn und das lichte Holz des Ahorns seit je her wertschätzend, habe ich auch noch einen hellen Ahorn-Tisch, eine Tavola Grande im Toskana-Stil, eine Erinnerung aus besseren Tagen, dazu auch die passende Bank zum Tafeln auch aus Ahorn-Holz, beide Stücke Maß-Arbeiten, angefertigt von dem väterlichen Freund Walter Popp aus Wachbach, der nicht nur ein ausgebildeter Schreiner war, sondern auch ein begnadeter.

 

Vgl. auch:

 

Aronstab – Wikipedia

 

Einen Aronstab habe ich nicht, aber einen Ahornstab[1],

 


Ahorn am Feld, 20. Juli 2026


    Einen Aronstab habe ich nicht, aber einen Ahornstab[1],

auf den ich mich stütze und auf den ich mich verlasse auf meinem Rundgang durch den Wald – ein Gefährte ist er, ein Weg-Begleiter, der den Gang, der jederzeit auch der letzte Gang sein kann, weniger einsam macht – und der auch hält, was er versprach ohne zu reden, auch dort, wo das - oft schon morsche – Haselnussholz versagt.

Das lehrte mich die Natur im Wald.

Ein Gleichnis für das Leben!?

Also bedenke man zur rechten Zeit, auf wen man sich stützt, wem man vertraut; denn, kommt es zum Genickbruch am Hang, ist auch das Hadern über die eigene Nachsichtigkeit vergebens.

 



[1] Ein paar Tage ging er mir verloren, da abgelenkt fotografierend und von Tausend rotierenden Gedanken im Kopf, Beiträge konzipierend, schreibend und wieder schreibend, auch ohne Stift und Papier: dann aber fand ich wieder, am „schönen Ort“, den andere auch schon zum „Abort“ machten. Jetzt stütze ich mich wieder auf den bewährten Freund und Gefährten.

 

Darüber hinaus hatte ich bis vor Tagen ein paar Ahorn-Austriebe vor der Terrasse, die dort nicht wachsen dürfen – und die mir man jetzt genommen hat mit dem Weißdorn, der Schatten spendete - mit der Gartenschere und der Säge, „enthauptend“, doch passen zum Geist der Zeit – wie die anderen aus der Dunkelheit und dem Nebel Avalons meinen ganzen Blog bei WordPress und meine Arbeit aus 17 Jahren – einfach „ausge-merz-t“ mit Stumpf und Stiel - als „Unkraut“, wobei die Ausmerzenden bestimmen, was ein Unkraut ist, was zur Kultur gehört oder auch nicht – und was ausgerottet werden darf und muss von denen, die ohne Kultur auskommen, bis auf die Un-Kultur!

 

Ahorn mit Hochsitz, Landschaft

Den Ahorn und das lichte Holz des Ahorns seit je her wertschätzend, habe ich auch noch einen hellen Ahorn-Tisch, eine Tavola Grande im Toskana-Stil, eine Erinnerung aus besseren Tagen, dazu auch die passende Bank zum Tafeln auch aus Ahorn-Holz, beide Stücke Maß-Arbeiten, angefertigt von dem väterlichen Freund Walter Popp aus Wachbach, der nicht nur ein ausgebildeter Schreiner war, sondern auch ein begnadeter.

 

Vgl. auch:

 

Aronstab – Wikipedia

 

Carl Gibson, Pilger durch die Natur, mit dem Stab aus Ahorn-Holzunter Disteln an "schönen Ort", der zum "Abort" wurde - auch ohne toten Marder


Ahorn-Blätter - "bunt sind schon die Wälder", obwohl es noch Sommer ist

 

Sonnenblumen  und Mais-Feld 

 

Schatzgräber wider Willen – was ich noch fand bei meinem Rundgang durch den Wald, ohne danach gesucht zu haben

Es gibt auch immaterielle Werte in einer durch und durch materialistisch bestimmten Gesellschaft, die eine Leistungsgesellschaft sein will – und in der nicht Denker über Werte reden, sondern zynische Gestalten aus der Politik bestimmen, was – gerade – als Wert zu gelten hat oder ein Unwert ist, „Umwerter“ von oben, hier und dort!

Wenn ich losgehe, in den Wald, an den Fluss, in die Natur, durch die Fluren und steinreichen Felder mit „Kulturen“, mit Sonnenblumen und Mais, Gerste und Hafer und Weizen, durch seltene Wiesen, dann ist es nicht immer die Lust, die mich antreibt, sondern der „Frust“, wie es im Volk heißt oder die Ärgernisse der Krankheit[1], gegen die ich in der Natur Ablenkung und Trost suche.

Der Weg ist dabei das Ziel.

Nach Motiven, über die ich später schreibe, brauche ich nicht zu suchen, denn sie ergeben sich selbst, wen man die Augen offenhält und die Umwelt, die Natur, die uns umgibt, näher betrachtet.

Ein hypothetisches Ziel gibt es auch – gestern, die Steinriegel, die ich schon Jahren hier erwandert und auch fotografiert hatte, seinerzeit nicht nach dem „besonderen Stein“ suchend, sondern, Schlangen und Echsen beobachtend, nach dem leben in den – scheinbar toten – Steinhaufen!

Wie viele Hände wurden gebracht, um diese Hügel, die fast schon Berge sind, so aufzutürmen?

Einige Dutzend davon gibt es in dieser Gegend – inspiziert habe ich sie fast alle, über Steine nachdenkend und über den Weg der Steine, lange nach der Steinzeit und der Entstehung der vielen Steine,

Das Positive zuerst: ein springendes Reh, hin zum Waldrand und in die Geborgenheit des Waldes – zu weit für meine Kamera; ein paar Aufnahmen machte ich trotzdem, immer noch in Gedanken an die steinigen Felder, auf den nichts wächst ohne massive Düngung, und an die Steinhaufen und trockenmauern als Botschafter aus einer vergangenen Zeit.

Das tote Reh hatte ich fast schon vergessen – nun folgten neue Tote, die Blindschleiche, totgetreten am Wegrand, dann zwei weitere tote Marder, zu makaber für eine Bild-Veröffentlichung, ein Kopf mit Zähnen, dann noch ein plattgefahrener Kopf im Feld mit Fell, wahrscheinlich unter die Räder gekommen bei dem gerade erfolgten Abernten des Gerstenfeldes mit dem Mähdrescher, der so tödlich für das höheres Leben ist wie der Rasenmäher in der nahen Stadt-Zivilisation für Millionen Insekten.

Und dann, zur Krönung des motivisch ergiebigen Rundgangs noch, ein Höhe- und Glanzpunkt noch der modernen Kultur-Gesellschaft: an der gleichen Stelle am stillgelegten Gleis, wo ich früher schon ein paar angetrunkene Alkoholflaschen mitgenommen hatte, die Reste eines Gelages, zur Toilettenreinigung, denn Wodka wirkt auch desinfizierend, antibakteriell, nun eine neue Segnung:

Umweltmüll!

Ein Übermensch hatte dort einen Teil seiner Kleiderkammer entsorgt, mit Rucksack!

Wenn das Pferd davon scheu wird, wenn es vorbeigeführt wird, ist das kein Wunder! Doch bisher ließ man das dort liegen, der Vergänglichkeit überlassen – wie die drei toten Marder, um die sich keiner weiter kümmert!

 



[1] Über die Gründe schrieb ich erst vor Tagen, Ursachen, die – neben der Enthauptung meines Blogs bei WordPress und der Vernichtung meiner Aufklärungsarbeit aus 17 Jahren – lange zurückliegen, aber auch mit der ungesunden Nahrung aus den Supermärkten zusammenhängen, die für den Endkunden - und Darmpatienten - oft intransparent ist, weil die Politik das so ermöglicht.

 

Ich bin immer noch auf der Suche nach dem ganz einfachen Leben, habe dieses Endziel aber – menschlich-allzu menschlich und nicht immer konsequent – leider noch nicht erreicht.

 

Carl Gibson mit Stock am Waldrand, Juli 2026 - der Weg ist das Ziel, Motive fallen dem Betrachter zu





Sonnenblumen Feld 






Sonnenblume mit Hummel



Sonnenblumen  und Mais-Feld 




Steinreiches Feld


Wiese mit Apfelbäumen



Landschaft mit Steinriegel






Steinriegel








Landschaft mit Hochsitzen



Hochsitz - ein Bollwerk der Moderne an sich!?



Kultur und Zivilisation - "Entsorgte", weggeworfene Kleidung: Umweltmüll ... an stillgelegten Gleis  bei Dittwar gen Tauberbischofsheim



 

Ahorn mit Hochsitz, Landschaft


Ahorn am Feld, 20. Juli 2026

Montag, 20. Juli 2026

Selbst der kleine Stein wird auf Dauer schwer

  




Carl Gibson, 2026


 

Selbst der kleine Stein wird auf Dauer schwer

Sein Gewicht bleibt gleich, nur die Kraft des Trägers schwindet … mit der Zeit.

(Aus dem Tagebuch eines einsamen Wanderers, der viele Steine auf dem Buckel heimgetragen hat.)

 

 

Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

ins traute Heim -

und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.

Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.

Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.

Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?


 

Auf dem Meeresboden wandeln,

nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.

Was ich sah: eine Welt der Steine,

Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.

Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.

Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.

Ein Natur-Idyll mit Gestank!?

Jeder Stein – eine Geschichte!

Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.



  
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,

die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen

Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.

Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.

Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?


 

 Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.

Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.

Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?

Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!

Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.

Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.

 



[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.

 

Mehr zum Thema:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wer den Krebs überlebt hat, stirbt vielleicht an einem Zeckenbiss – denn die Zecken sind inzwischen überall in der Natur, am Bach, am Fluss, auf Feld und Wiese, am Waldrand und im Pilz-Wald

 

Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?

 

[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!

 


Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten



Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat







 Die Königskerze und der Stein


 

Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo

Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort






Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen




Muschelkalk-Struktur


Trauermantel




Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet
im Juli 2026


Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

 




Carl Gibson, 2026



 

Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

ins traute Heim -

und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.

Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.

Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.

Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?


 

Auf dem Meeresboden wandeln,

nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.

Was ich sah: eine Welt der Steine,

Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.

Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.

Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.

Ein Natur-Idyll mit Gestank!?

Jeder Stein – eine Geschichte!

Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.



  
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,

die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen

Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.

Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.

Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?


 

 Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.

Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.

Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?

Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!

Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.

Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.

 



[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.

 

Mehr zum Thema:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wer den Krebs überlebt hat, stirbt vielleicht an einem Zeckenbiss – denn die Zecken sind inzwischen überall in der Natur, am Bach, am Fluss, auf Feld und Wiese, am Waldrand und im Pilz-Wald

 

Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?

 

[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!

 


Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten



Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat







 Die Königskerze und der Stein


 

Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo

Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort






Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen




Muschelkalk-Struktur


Trauermantel




Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet
im Juli 2026


Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet