Montag, 20. Juli 2026

Selbst der kleine Stein wird auf Dauer schwer

  




Carl Gibson, 2026


 

Selbst der kleine Stein wird auf Dauer schwer

Sein Gewicht bleibt gleich, nur die Kraft des Trägers schwindet … mit der Zeit.

(Aus dem Tagebuch eines einsamen Wanderers, der viele Steine auf dem Buckel heimgetragen hat.)

 

 

Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

ins traute Heim -

und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.

Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.

Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.

Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?


 

Auf dem Meeresboden wandeln,

nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.

Was ich sah: eine Welt der Steine,

Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.

Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.

Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.

Ein Natur-Idyll mit Gestank!?

Jeder Stein – eine Geschichte!

Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.



  
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,

die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen

Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.

Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.

Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?


 

 Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.

Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.

Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?

Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!

Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.

Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.

 



[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.

 

Mehr zum Thema:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wer den Krebs überlebt hat, stirbt vielleicht an einem Zeckenbiss – denn die Zecken sind inzwischen überall in der Natur, am Bach, am Fluss, auf Feld und Wiese, am Waldrand und im Pilz-Wald

 

Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?

 

[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!

 


Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten



Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat







 Die Königskerze und der Stein


 

Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo

Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort






Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen




Muschelkalk-Struktur


Trauermantel




Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet
im Juli 2026


Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

 




Carl Gibson, 2026



 

Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

ins traute Heim -

und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.

Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.

Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.

Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?


 

Auf dem Meeresboden wandeln,

nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.

Was ich sah: eine Welt der Steine,

Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.

Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.

Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.

Ein Natur-Idyll mit Gestank!?

Jeder Stein – eine Geschichte!

Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.



  
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,

die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen

Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.

Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.

Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?


 

 Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.

Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.

Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?

Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!

Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.

Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.

 



[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.

 

Mehr zum Thema:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wer den Krebs überlebt hat, stirbt vielleicht an einem Zeckenbiss – denn die Zecken sind inzwischen überall in der Natur, am Bach, am Fluss, auf Feld und Wiese, am Waldrand und im Pilz-Wald

 

Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?

 

[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!

 


Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten



Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat







 Die Königskerze und der Stein


 

Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo

Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort






Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen




Muschelkalk-Struktur


Trauermantel




Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet
im Juli 2026


Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet







Auf dem Meeresboden wandeln,

 




Carl Gibson, 2026



 Mehr  Natur hier:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Pflanzen und Tiere der Heimat - Die Natur vor unserer Haustür - Carl Gibsons - seit Jahren zurückgestelltes - Buchprojekt über die unmittelbar erlebbare, heimische Flora und Fauna kommt vielleicht doch noch!

 

Auf dem Meeresboden wandeln,

nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.

Was ich sah: eine Welt der Steine,

Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.

Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.

Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.

Ein Natur-Idyll mit Gestank!?

Jeder Stein – eine Geschichte!

Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.



  
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,

die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen

Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.

Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.

Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?


 

 Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.

Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.

Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?

Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!

Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.

Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.

 



[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.

 

Mehr zum Thema:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wer den Krebs überlebt hat, stirbt vielleicht an einem Zeckenbiss – denn die Zecken sind inzwischen überall in der Natur, am Bach, am Fluss, auf Feld und Wiese, am Waldrand und im Pilz-Wald

 

Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?

 

[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!

 


Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten



Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat







 Die Königskerze und der Stein


 

Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo

Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort






Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen




Muschelkalk-Struktur


Trauermantel




Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet
im Juli 2026


Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet





Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

ins traute Heim -

und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.

Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.

Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.

Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?


Selbst der kleine Stein wird auf Dauer schwer

Sein Gewicht bleibt gleich, nur die Kraft des Trägers schwindet … mit der Zeit.

(Aus dem Tagebuch eines einsamen Wanderers, der viele Steine auf dem Buckel heimgetragen hat.)

Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

 

Carl Gibson vor Königskerzen, Juli 2026


 Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

 

Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.

Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.

Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?

Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?

Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!

Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.

Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.

 



[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.

 

Mehr zum Thema:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wer den Krebs überlebt hat, stirbt vielleicht an einem Zeckenbiss – denn die Zecken sind inzwischen überall in der Natur, am Bach, am Fluss, auf Feld und Wiese, am Waldrand und im Pilz-Wald

 

Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?

 

[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!

 


Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten



Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat







 Die Königskerze und der Stein


 

Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo

Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort






Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen




Muschelkalk-Struktur


Trauermantel




Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet
im Juli 2026


Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet




 


  
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,

die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen

Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.

Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.

Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?


 

Auf dem Meeresboden wandeln,

nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.

Was ich sah: eine Welt der Steine,

Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.

Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.

Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.

Ein Natur-Idyll mit Gestank!?

Jeder Stein – eine Geschichte!

Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.



Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,

ins traute Heim -

und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.

Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.

Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.

Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?


Selbst der kleine Stein wird auf Dauer schwer

Sein Gewicht bleibt gleich, nur die Kraft des Trägers schwindet … mit der Zeit.

(Aus dem Tagebuch eines einsamen Wanderers, der viele Steine auf dem Buckel heimgetragen hat.)