Freitag, 10. Juli 2026

Die beste Idee, die ich in diesem Jahr hatte:

 Der steinerne Garten heute mit Königskerzen

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026


Die beste Idee, die ich in diesem Jahr hatte:


der steinerne Garten!

Im Kopf lange schon da, jetzt aber umgesetzt, 
aus der Freude am Wachstum -
in der Kargheit!

Der Japaner verstehen mich; einige Wüstenvölker aber, die das Wasser schätzen, verstehen mich auch.



  

     Der steinerne Garten, der auch ein Kräutergarten ist,

das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, das ist mein Garten, klein, aber fein, im Bonsai-Format!

Das Gärtchen auf nur zwei Quadratmetern nur vor der Terrasse, das langsam Gestalt annimmt, Stein für Stein, Strauch für Strauch, ist er ein Garten Eden für die Eidechse, den Dauergast, der schon vor dem Anlegen der Lebensoase da war; für mich aber ist er eine Beobachtungsplattform in meiner neuen Forschungswelt der Insekten, für Pflanzen und Tiere in kleinsten Lebensform und für Phänomene, die ich in all den Jahren der Naturbeobachtung in freier Wildbahn dort so nicht erleben konnte – die jagende Eidechse, die kletternde Eidechse oder die Wespe, die keine Wespe ist.

Was ich früher nie sah, sehe ich jetzt!

Im Politischen war das so – und in den Bereichen der Natur ist es ebenso, man muss nur genauer hinsehen, um Wesentliches zu erkennen.


Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der steinerne Garten – eine Alternative zum grünen Rasen rund um das Haus? Von den Japanern lernen!? Die Wasserverschwendung der Wohlstandstaaten ist systembedingt“- Die Wasserversorgung muss ebenso „ökologisch umgebaut“ werden wie die Energieversorgung, denn Trinkwasser ist ein knappes Lebens-Gut, das noch knapper wird! Anreiz zum Nachdenken!


      Der steinerne Garten – Ort der Ruhe und der Kontemplation

Die Steine sind schon da, nur das Wasser fehlt, denn hier gibt es keine Quelle.

Hinzufügen muss ich es, Gott mimend, wenn die Wesen kommen sollen, das das Wasser brauchen, um zu leben.

So sitze ich da, beobachte – und sinne nach bei Wasser und Stein: über das Leben und über die Vergänglichkeit allen Lebens.

 

     

Marienkäfer auf der Dachwurz

 

Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

Eingelegt in Ziegenmilch, angeblich!

Ausprobiert habe ich es noch nicht, denn seit etwa 5 Jahren lebe ich allein; außerdem fehlt mir die Ziegenmilch!



Dachwurz – „Blattläuse sind überall“, sagt sich das Marienkäferchen, auf der Suche nach einem Frühstück

Auch in Carls steinernem Garten.

Dachwurz[1], wer kennt schon Dachwurz?

Eine Pflanze aus meiner Kindheit, neben Portulak[2], das zwischen den Pflastersteinen im Hof hervorspross, wenn es Frühling wurde im deutschen Dorf im Banat, um den ganzen Sommer hindurch auch zu bleiben und aufzublühen – in allen möglichen Farben, während die Dachwurz auf den Dachziegeln des Schuppens thronte, mir, dem Kind, ein lebendes Rätsel.

Wozu braucht man die Dachwurz?

Meine plötzlich aufkommenden Warzen an den Händen sollte ich damit einreiben oder mit rebensaft nach dem Zurückschneiden der Reben[3], hieß es!

Die Alten wussten es noch, hatten ein paar Antworten. Wir, hier du heute, wissen es nicht mehr, denn wir haben inzwischen andere Mittel, die bei Krankheit helfen.

 



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dach-Hauswurz

 

Nach der Heiligen Hildegard auch ein Aphrodisiakum für Mann und Frau. Die Heilige musste es wissen!

 

Eine meiner frühen Ambitionen im Naturbereich: ich hatte ernsthaft die Absicht, in die Phyto-Therapie einzusteigen, ein Blütentraum, neben anderen, die nicht reiften.

 

[3] Geholfen hat dagegen dann Taubenblut, in welchem ich die Hände badete, falls es kein Zufall, dass die vielen Warzen auf einmal alle verschwanden.


Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

  

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026

Marienkäfer auf der Dachwurz

 

Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

Eingelegt in Ziegenmilch, angeblich!

Ausprobiert habe ich es noch nicht, denn seit etwa 5 Jahren lebe ich allein; außerdem fehlt mir die Ziegenmilch!



 Der steinerne Garten heute mit Königskerzen

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026


Die beste Idee, die ich in diesem Jahr hatte:


der steinerne Garten!

Im Kopf lange schon da, jetzt aber umgesetzt, 
aus der Freude am Wachstum -
in der Kargheit!

Der Japaner verstehen mich; einige Wüstenvölker aber, die das Wasser schätzen, verstehen mich auch.




Dachwurz – „Blattläuse sind überall“, sagt sich das Marienkäferchen, auf der Suche nach einem Frühstück

Auch in Carls steinernem Garten.

Dachwurz[1], wer kennt schon Dachwurz?

Eine Pflanze aus meiner Kindheit, neben Portulak[2], das zwischen den Pflastersteinen im Hof hervorspross, wenn es Frühling wurde im deutschen Dorf im Banat, um den ganzen Sommer hindurch auch zu bleiben und aufzublühen – in allen möglichen Farben, während die Dachwurz auf den Dachziegeln des Schuppens thronte, mir, dem Kind, ein lebendes Rätsel.

Wozu braucht man die Dachwurz?

Meine plötzlich aufkommenden Warzen an den Händen sollte ich damit einreiben oder mit rebensaft nach dem Zurückschneiden der Reben[3], hieß es!

Die Alten wussten es noch, hatten ein paar Antworten. Wir, hier du heute, wissen es nicht mehr, denn wir haben inzwischen andere Mittel, die bei Krankheit helfen.

 



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dach-Hauswurz

 

Nach der Heiligen Hildegard auch ein Aphrodisiakum für Mann und Frau. Die Heilige musste es wissen!

 

Eine meiner frühen Ambitionen im Naturbereich: ich hatte ernsthaft die Absicht, in die Phyto-Therapie einzusteigen, ein Blütentraum, neben anderen, die nicht reiften.

 

[3] Geholfen hat dagegen dann Taubenblut, in welchem ich die Hände badete, falls es kein Zufall, dass die vielen Warzen auf einmal alle verschwanden.



  

     Der steinerne Garten, der auch ein Kräutergarten ist,

das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, das ist mein Garten, klein, aber fein, im Bonsai-Format!

Das Gärtchen auf nur zwei Quadratmetern nur vor der Terrasse, das langsam Gestalt annimmt, Stein für Stein, Strauch für Strauch, ist er ein Garten Eden für die Eidechse, den Dauergast, der schon vor dem Anlegen der Lebensoase da war; für mich aber ist er eine Beobachtungsplattform in meiner neuen Forschungswelt der Insekten, für Pflanzen und Tiere in kleinsten Lebensform und für Phänomene, die ich in all den Jahren der Naturbeobachtung in freier Wildbahn dort so nicht erleben konnte – die jagende Eidechse, die kletternde Eidechse oder die Wespe, die keine Wespe ist.

Was ich früher nie sah, sehe ich jetzt!

Im Politischen war das so – und in den Bereichen der Natur ist es ebenso, man muss nur genauer hinsehen, um Wesentliches zu erkennen.


Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der steinerne Garten – eine Alternative zum grünen Rasen rund um das Haus? Von den Japanern lernen!? Die Wasserverschwendung der Wohlstandstaaten ist systembedingt“- Die Wasserversorgung muss ebenso „ökologisch umgebaut“ werden wie die Energieversorgung, denn Trinkwasser ist ein knappes Lebens-Gut, das noch knapper wird! Anreiz zum Nachdenken!


      Der steinerne Garten – Ort der Ruhe und der Kontemplation

Die Steine sind schon da, nur das Wasser fehlt, denn hier gibt es keine Quelle.

Hinzufügen muss ich es, Gott mimend, wenn die Wesen kommen sollen, das das Wasser brauchen, um zu leben.

So sitze ich da, beobachte – und sinne nach bei Wasser und Stein: über das Leben und über die Vergänglichkeit allen Lebens.

 

  

Insekten habe keine Lobby

 

Carl Gibson, Juni 2026

 


Die vielen kleinen Netanjahus in Deutschland oder Insekten habe keine Lobby

Die vielen kleinen Massenmörder, nach denen keiner mit internationalem Haftbefehl des ICC der UNO fahndet - das sind die braven deutschen Biedermänner mit ihrem Rasenmäher[1], die in ihrem Ordnungssinn, Ordnungsliebe oder Ordnungswut - und als gute Saubermänner auch in natürlichen Dingen – Millionen Insekten einfach hinwegfegen aus der Umwelt, ohne darüber nachzudenken, was sie tun und anrichten, daheim, vor Haustür, wo der Rasen gepflegt aussehen soll, steril, sauber, jeder Grashalm gleich lang, wie auf dem Fußballplatz drei Häuser weiter oder in Wimbledon nach dem Regen, aber auch auf dem Wochenend-Grundstück unter den Bäumen, damit ihnen das Gras nicht über den Kopf wächst.

Gleich den Kindern Gaza, aus deren Schar man 17 000 umgebracht hat, einfach so, während die kultiviert-zivilisierte Welt dabei zusah, sterben Insekten in großer Zahl, gute und böse, weil die Ordnung Priorität hat in Deutschland, neben der Sauberkeit, daheim, jedoch nicht vor der Haustür in der Umwelt, wo der Hund den Ton angibt und auch den Geruch.

Insekten habe keine Lobby [2]– und das, obwohl sie nützlich sind, nicht als Betäuber wie die korrupten Politiker aus der deutschen Volksvertretung und in der EU mit ihrer Demagogie im frivolen Lobbyistentum für eine Seite, sondern als Bestäuber!

Wenn der Deutsche später den Honig essen muss, der in China oder sonst wo auch „in der EU“ gepanscht wurde oder, wenn keine Äpfel an den Apfelbäumen hängen, weil die Bestäubung ausfiel, dann ist die Verwunderung groß!

 

 



[1] Werte gibt es und Werte, andere Länder und Nationen, andere Sitten:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Rasen und der Gartenzwerg – Dekadenzphänomen „Rasen“ – „Rasen“ um das Eigenheim ist nutzlos und umweltschädlich, der Ursprung von Wasserverschwendung, Düngung, Motorlärm

 

Wenn ich am Werk bin, Ruhe brauche und absolute Konzentration, dann muss ein anderer seinen Rasen mähen, Lärm machen und Gestank, weil es hier so der brauch ist, im sauberen Deutschland. Der Türke im Schrebergarten nebenan hat sich schon gepasst, als Hiergeborener, wie es ein Scholz formulieren würde, oder auch als Hinzugekommener wie der andere aus der Schar von „Merkels Gästen“, der, an deutschen Übermenschen ausgerichtet, auch den „schönen Ort“ düngt, natürlich, archaisch – wie daheim!

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Am "Locus amoenus" - mein "schöner Ort", die Idylle am Bach mit Stromschnellen verdreckt durch Umweltmüll

 

An Dekadenz-Phänomenen dieser Art nimmt – gleich dem roten Kotbeutel im grünen Gras - kaum einer Anstoß im sauberen Deutschland, eher aber an dem, der über solche Them schreibt.

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Ziegen in der Landschaftspflege – die perfekten Rasenmäher

 

[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Kinder von Gaza – sie haben keine Lobby

 

Noch ist es mir nicht gelungen, das dicke Buch aus zwei Jahren Vernichtungskrieg im Genozid zu drucken oder einen Verleger dafür zu finden, denn die Zeit, Verlage zu kontaktieren, hatte ich noch nicht.

 

Damit viele Beiträge dazu den Leser nicht erreichen, hat man jetzt meinen Blog bei WordPress gelöscht, einfach so, urdemokratisch wie in einer Diktatur!

 

  

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026

Marienkäfer auf der Dachwurz

 

Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

Eingelegt in Ziegenmilch, angeblich!

Ausprobiert habe ich es noch nicht, denn seit etwa 5 Jahren lebe ich allein; außerdem fehlt mir die Ziegenmilch!



 Der steinerne Garten heute mit Königskerzen

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026


Die beste Idee, die ich in diesem Jahr hatte:


der steinerne Garten!

Im Kopf lange schon da, jetzt aber umgesetzt, 
aus der Freude am Wachstum -
in der Kargheit!

Der Japaner verstehen mich; einige Wüstenvölker aber, die das Wasser schätzen, verstehen mich auch.


   Deutschland ist mir zur Mausefalle geworden,

aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt – aber wahrscheinlich ist mein armes Vaterland immer noch die beste Mausefalle der Welt, eine Insel der Seligen, wie es mein persischer Bekannter vor Jahren schon betonte.

Der ersten Mausefalle konnte ich mit etwas Glück entspringen; dann habe ich auch die zweite Mausefalle glücklich überlebt, verirrt in Ost-Berlin, lange vor der Wende; schließlich Kiew, das auch eine Mausefalle[1] war, vor drei Jahrzehnten – also werde ich auch die letzte vielleicht noch meistern, mit etwas Glück!? Wenn die Katze davor es zulässt!



[1] Die Beiträge dazu findet man mit etwas im Internet, darunter:

 

Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Carl Gibson: In der Mausefalle - Psycho-Trip nach Bukarest

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: In der Mausefalle, in Ostberlin -Carl Gibsons Stasi-Kartei besteht seit 1981. Auszug aus: Carl Gibson Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Im falschen Land? Und in der Mausefalle? „Vielleicht werde in den Emir von Katar doch noch um Asyl bitten, um gnädige Aufnahme im Alter, fall ich dort nicht zum Moslem werden muss, in der heißen Wüste“, bilanziert Carl Gibson heute, von der Freiheit im Alter träumend

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: „Reise nach Kiew“, aus dem Buch-Projekt: „Drei Reise-Erzählungen“ von Carl Gibson

 

   Die dümmste Idee, die ich je hatte:

den Deutschen etwas Wahrheit[1] bringen!

Eine Illusion!?

Bei den Rumänen habe ich das nicht einmal versucht; schließlich kannte ich meine Pappenheimer!

In Deutschland aber bestand wenigstens Hoffnung, Grund genug, den Versuch zu wagen.

Es blieb beim Versuch.

Ergo schreibe ich heute Essays.

 



[1] Ein weites Feld und großes Thema in Variationen – aus meiner Feder gibt es dazu Dutzende Beiträge, oft grundsätzlicher Natur, die man „googeln“ kann, u. a.:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Ein Häppchen Wahrheit – Carl Gibsons Angebot an die deutsche Gesellschaft, an den deutschen Staat, das nicht angenommen wurde

 

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

Bei mir geht es wahrlich königlich zu –

  

Meine Königskerze - schönstes Exemplar

Die Blüte der Königskerze

    Bei mir geht es wahrlich königlich zu –

Ich lebe unter Königskerzen und habe Umgang mit Königen, mit Zaunkönigen. Der König kommt am Morgen und geht auch wieder; die Kerzen aber bleiben den ganzen Tag - mit ihrem Gelb der Sonne entgegenleuchtend.


Die Königskerze – majestätisch erhaben, eine Wucht der Urnatur!

Die alten Griechen schon schätzten sie als Heilpflanze.

Spät im Leben erst entdeckte sie, abgelenkt durch viele Dinge, neben der Distel und auf der Suche nach dem einfachen Leben.

Aufrecht und schön in einer Gestalt, darüber hinaus auch noch edel, hilfreich bei Krankheit, also gut – dem Menschen ein Vorbild?

Einige wilde Exemplare dieser Spezies habe ich hier angesiedelt, vor meiner Haustür, der – halbzahmen - Eidechse, die auch hier gerne weilt, eine Freude!

  

  Der steinerne Garten, der auch ein Kräutergarten ist,

das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, das ist mein Garten, klein, aber fein, im Bonsai-Format!

Das Gärtchen auf nur zwei Quadratmetern nur vor der Terrasse, das langsam Gestalt annimmt, Stein für Stein, Strauch für Strauch, ist er ein Garten Eden für die Eidechse, den Dauergast, der schon vor dem Anlegen der Lebensoase da war; für mich aber ist er eine Beobachtungsplattform in meiner neuen Forschungswelt der Insekten, für Pflanzen und Tiere in kleinsten Lebensform und für Phänomene, die ich in all den Jahren der Naturbeobachtung in freier Wildbahn dort so nicht erleben konnte – die jagende Eidechse, die kletternde Eidechse oder die Wespe, die keine Wespe ist.

Was ich früher nie sah, sehe ich jetzt!

Im Politischen war das so – und in den Bereichen der Natur ist es ebenso, man muss nur genauer hinsehen, um Wesentliches zu erkennen.


      Der steinerne Garten – Ort der Ruhe und der Kontemplation

Die Steine sind schon da, nur das Wasser fehlt, denn hier gibt es keine Quelle.

Hinzufügen muss ich es, Gott mimend, wenn die Wesen kommen sollen, das das Wasser brauchen, um zu leben.

So sitze ich da, beobachte – und sinne nach bei Wasser und Stein: über das Leben und über die Vergänglichkeit allen Lebens.

 

 

Die Blüte der Königskerze

Königskerze

 

Der Zaunkönig und die Königskerze



„Ich bin klein und brauche nicht viel“, sagte der Zaunkönig[1]. „Und immer, wenn ich hier vorbeischaue, im dichten Strauch, finde ich etwas, was ich zum Überleben brauche!“

Was er dort fand, konnte die Königskerze[2] nicht wissen, die Erhabene, die groß war, aber verkannt.

„Meine strahlenden Blüten im Gelb der Provence und der Toskana locken Insekten an, manchmal auch Maler; vor allem stehe ich aufrecht, was mich von den meisten Menschen unterscheidet.“

 





 
Wo Wasser ist, ist Leben

Das sage ich mir täglich, wenn ich den Microkosmos beobachte, eine kleine Welt, die ich mir hier aufgebaut habe, vor der Tür, immer wieder Wasser nachgießend, um Pflanzen wie kleinsten Tieren über die Sommerhitze zu helfen, über den großen Mittag, der alle lähmt, auch den Denkenden, der schreibt.

Drei Auftragswerke verfasste ich über Wasser[1], über das Lebenselixier, ohne dass nichts geht; nicht aus höherer Inspiration oder aus freiem Willen, nur vom Überleben bestimmt in der geistlosen Zeit egomanischer Materialisten.

Hungern kann der Mensch lange, einen Monat sogar, was ich nach eigenen Erfahrungen mit dem Hunger weiß. Ohne Wasser aber ist er – bei allem Öl und Reichtum – nach zwei Tagen tot.

Die Araber in der Wüste, die die kühle Oase lieben, nicht die sengende Sonne im heißen Sand, wissen davon, auch manche Juden; deshalb kämpfen sie für ihr Wasser – mit Öl und Feuer, existenziell …in ferner Erinnerung an die Gärten von Cordoba wie an die sprudelnden Quellen Granadas in der Alhambra.

Mehr als hundert Seiten schrieb Menschheitsgenie Leonardo, der auch über den Stein in Einsamkeit[2] schrieb, über das Wasser.

Nun beißt sich auch bei mir wieder die Schlange in den Schwanz – nach dem Nachdenken über Wasser und den Stein Einsamkeit in Büchern sitze ich nun, fast am Ende meiner Tage, vor dem löchrigen Stein, in Kontemplation, und denke nach über die Wirkung des Wassers und den Stein in der Zeit, beide auf das Leben verweisend.

 




 

Meine Phalanx aus Königskerzen


Steine


Noch ein Stein, Sandstein



Auf der Jagd



 

Insekten-Ansammlung auf der Wilden Möhre 


 

Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

Ganz so neu ist es nicht, denn ich beobachte und dokumentiere fotografisch manches aus jenem Bereich schon seit 2011 und stelle Bilder davon ins Netz.

Doch inzwischen – und nicht viel anders als in den drei Kriegen – schaue ich genauer hin und denke gründlicher über das nach, was ich sehe, im Microkosmos wie auf weltpolitscher Ebene.


Biene auf der Kratzdistel


Bienen auf der Kratzdistel - auf der naturbelassenen Wiese



Tagpfauenauge und Biene



Insekten-Ansammlung auf der Wilden Möhre 


      Der Bienenstich – oder: „Du sollst nicht streicheln,

noch sollst du schmeicheln“, sagte sich der Misanthrop, während er seine Handfläche sanft über einen in voller Blüte stehenden Lavendelstrauch gleiten ließ, im Selbstgespräch, lange nach Augustinus.

Streicheln muss der Einsame nur noch sich selbst, wenn er es hält mit Nietzsche, dem wohl Einsamsten und Einsamen, die dichten und schreiben, denn es erhebt, ist sogar notwendig, um zu überleben – das andere aber überlässt er besser den anderen, die sich hinauf schmeicheln, wenn sie sich nicht hinauf schleimen.

Eidechsen und Schlangen lassen sich nicht streichen, noch reagieren sie gemäß der Erwartung, falls man heuchlerisch zu ihnen spricht.

Solcherlei dachte der Einsame, den man zum Misanthropen gemacht hatte, auf dem Weg in die Natur, als ein Bienchen, das sich von der großen Hand bedroht fühlte, zustach, instinktiv, in Abwehr, um sich dann auch noch den widerhakenden Stachel aus dem Fleisch zu ziehen.

Der Unterarm des Einsamen, der auch nur instinktiv gehandelt hatte, indem er streichelte, wo es nichts zum Streicheln gab, nur so, aus einer Erinnerung heraus, und blieb geschwollen einen ganzen Tag, denn das Gift wirkte und lähmte - wie die Gluthitze jener Sommertage ohne Regen - den Geist und auch die Seele, die schwermütig wird angesichts des Leids in der Welt, gemessen an dem der weckende Bienenstich ein Nichts ist.

Also hat man einen Kuchen nach ihm benannt?



Wildbienen
Amerikanische Biene




     Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

Ganz so neu ist es nicht, denn ich beobachte und dokumentiere fotografisch manches aus jenem Bereich schon seit 2011 und stelle Bilder davon ins Netz.

Doch inzwischen – und nicht viel anders als in den drei Kriegen – schaue ich genauer hin und denke gründlicher über das nach, was ich sehe, im Microkosmos wie auf weltpolitscher Ebene.


      Das Leben der Hummel ist kurz, es währt nur einen Sommer

Bestehend nur aus Arbeit, doch im Bereich des Schönen, während der Mensch sich die Welt des Schmutzes ausgesucht, ja, für sich vereinnahmt hat, frei nach dem Motto, je schmutziger, desto besser – gleich dem Kothaufen, der Fliegen magisch anzieht.

Emsig fliegt die Hummel von Blüte zu Blüte, prüft schon im Heranfliegen den Duft, stürzt sich hinein in den Kelch mit dem Pollen, nimmt diesen auf, verstaut ihn im Körbchen und bringt das Geerntete heim in das Erdloch, als Einzelne dem Volk dienend, auch ohne Befehl von oben.

Das hat die Natur so eigenreichtet, weise, wie andere meinen – und ohne über die Welt des Schönen nachdenkend, in welcher diese Handlung sich vollzieht.

Sie erlebt das Schöne, wie es ist, im Schaffen, gleich dem denkenden Dichter im Werk, das für den Schaffenden sinnsetzend ist, das ihn aber auch zerstört, wenn man es ihm die Schaffensbedingungen nimmt.

Wie gleicht doch der Aufklärer von heute der Hummel im Flug?

Unermüdlich schafft auch er, summend brummend, bis zu jenem Tag, an dem man ihm das freie Fliegen versagte! Und das Wirken!

Gottgewollt, in dieser freiesten aller Welten!


Hummeln und Schachbrettfalter



Hummeln und Schachbrettfalter


Hummeln und Käfer


Meine halbzahme Eidechse unter Kräutern im steinernen Garten auf der Jagd nach Insekten