Montag, 15. Juni 2026

Erste Pilze im Jahr 2026 – Judasohren

 

Carl Gibson im deutschen Wald, vor etwa 10 Jahren

 

Time critic Carl Gibson today, February 2026

 

Erste Pilze im Jahr 2026 – Judasohren

Geerntet in der Natur am 15. Februar an einer mir seit Jahren bekannten Stelle im Wald, an Holunderstämmen.

Eine richtige Ernte war es zwar nicht, denn ich nahm nur wenige Exemplare mit, um ein Reisgericht damit zu krönen, als symbolische Handlung für das „Die Natur nährt uns doch“, wenn auch kümmerlich, denn Judasohren schmecken nach nichts, haben wohl auch keinen Nährwert, sie zieren nur, daran erinnernd, dass Pilze fast so alt sind wie Welt, wie das Leben auf dem Planeten Erde.

Ganz „politisch korrekt“ ist die Bezeichnung die Gallert-Pilze, über die ich schon vor Jahren schrieb, nicht ganz, aber da, alt, tradiert, gleich anderen Begriffen im christlichen Abendland, das judenfeindlich war, von Russland bis nach Portugal, und England, in welchen der Name des Judas[1] vorkommt, des Christusverräters, auch den Begriff „Anti-Judaismus“ prägend, der eigentlich an der Stelle des allgemein gebrauchten, doch an sich falschen Ausdrucks „Antisemitismus“ stehen sollte, denn Semiten gibt es viele, auch Araber seit Abraham!

Wer Pilze[2] sammelt, denkt also über die Natur nach – und vielleicht auch über das Judentum, das auch alt ist!

Mal sehen, wie lange es das „Judasohr“ noch geben wird im koscheren Deutschland der Guten und Gerechten, die in ihrem tendenziösen Eiferertum und in Unwissenheit so manches Wort schon ausmerzten, ausrotteten wie andere in neuster Zeit noch ganze Völker, ohne dass dabei ein Moralist des freien Westens aufschreit!?

 



[1] Um auf den „Unantastbaren“ zu verweisen, der im Schloss Bellevue hockt, wenn er nicht predigt auf der Kanzel, oder mit einer Bekloppten Tee trinkt, um Millionen Deutsche als Bekloppte zu beschimpfen, habe ich den Ausdruck auch provozierend eingesetzt, für Augen und Ohren von Dickborstigem in Tiefschlaf, die nicht wachgerüttelt werden wollen:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der deutsche Judas

 

Aber andere Völker der Erde hören mir zu, aufmerksam sogar – und mit über 42 000 Klicks auf meinen Blog, obwohl dieser – fast ein Jahr schon – echt „blockiert“ ist, ausgebremst wohl höheren Sphären?

 

[2] Zahlreiche Beiträge über Pilze in Deutschland und Europa auf meinem Naturblog, den es seit 2010 gibt!

Vgl. auch:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Pilze: Judasohren - in Japan und China eine Delikatesse!

 

Sonntag, 14. Juni 2026

Die Natur kommt inzwischen zu mir … der Biber, die Eidechse, die Spitzmaus … und mein Kräutergarten als eine kleine „Provence an der Tauber“ – so lässt sich die Einsamkeit gut ertragen, kontemplativ[1] die Dinge der Natur und den Lauf der Welt betrachtend, um dann auch darüber zu schreiben

    

 

Die Natur kommt inzwischen zu mir … der Biber, die Eidechse, die Spitzmaus … und mein Kräutergarten als eine kleine „Provence an der Tauber“ – so lässt sich die Einsamkeit gut ertragen, kontemplativ[1] die Dinge der Natur und den Lauf der Welt betrachtend, um dann auch darüber zu schreiben

Auch ich muss meinen Garten Bestellen!

Wie Voltaires Candide – und lange nach Epikur.

Fast drei Jahre lang folgte ich der Spur des Bibers[2], der jetzt, kaum 50 Meter vor meiner Haustür, blühende Apfelbäume stürzen lässt und hoch gewachsene Pappeln gleich daneben am Bach. Die Straße brachte er mit seinen Gängen fast zum Einbruch. Also muss ich nicht mehr weit wandern, um ihm zu folgen, seinen guten und weniger guten Werken, die ihm Freunde einbringen, aber auch Feinde.

„Der Biber darf alles“, sagte mir der junge Mann von der Polizei, die ich alarmiert hatte, in Sorge ein Auto könne in den Bach stürzen, um mit Mann und Maus dort Schaden zu nehmen an Leib und Leben.

Sein Damm wurde dann auch eingerissen, von der Stadt – die Gänge mit Kies aufgeschüttet, die schon beschädigte Straße besteigt, neu geteert – der Biber verjagt. Das alles fast vor meinen Augen!

Seitdem es etwas wärmer wird, kommt die Natur inzwischen zu mir, vor der Terrasse, wo ich, in guter Tradition, einen kleinen Kräutergarten angelegt habe – eine kleine „Provence[3] an der Tauber“, mit Lavendel, Thymian, Rosmarin, Salbei, Basilikum, Majoran, Oregano, Tomaten, Paprika als kleine Hommage an die Puszta-Welt, aus der ich stamme, und einer Phalanx von Königskerzen[4], die ich besonders liebe, als Heilpflanze schon in der griechischen Antike eingesetzt, weil sie gelb ist – und majestätisch erhaben.

Eine Smaragdeidechse nimmt hier, bei mir, ihren Morgentrunk, ruht aus in der Melonenschale, im Blätterwerk der Königskerzen auf und ab kriechend, während Hainbänderschnecken sich in der Hecke festklammer, eine Weinbergschnecke durch den Regen schleimt, Spinnen über den Boden laufen, Käfer rennen, kriechen und Insekten aller Art, Wespen, Hornissen, wilde Bienen, Stuben- und Schwebfliegen durch die Luft schwirren, mich auf die Schöpfung verweisend, die, bis auf den bösen Menschen, der sich als deren Krone wähnt, fast perfekt ist.

Täglich lerne ich dazu, über Völker nachsinnend, über alte Kulturen, über die dekadente Neuzeit der Wissenden, vor allem aber in dem unerschöpflichen Buch der Natur lesend, in dem wahren Leben, das vor mir abrollt.

 



[4] Freidenker mit Königskerze – Bilder findet man im Netz!

  


Hirschkäfer-Weibchen

         

Carl Gibson heute, aktuell,. Juni 2026 im Blütenmeer der Mohnblumen

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Schadet das willkürliche Löschen von Carl Gibsons Politik-Blog bei WordPress auch der Wissenschaft – die 100 „Kategorien“ sind weg, die 100 „Schlagwörter“ sind weg, die mehr als 1000 Texte sind wird, oft Essays grundsätzliche Natur aus ethischer, völkerrechtlicher und historischer Sicht, sie sind auch weg – ja, der ganze Blog ist weg, hat sich in Luft aufgelöst mit den Wahrheiten dort, damit die Lügner und Täuscher der Jetztzeit munter weiter machen können, zerstörend und vernichtend, hier und dort, auch im freien Internet ohne Zensur!    



 Der Hut ist weg,

der Kopf aber ist noch da – und am Werk, sich fragend, worüber der noch zappelnde Hirschkäfer nachdenkt, nachdem ihm jemand den nahrhaften Leib weggefressen hat.

Hirschkäfer-Weibchen sind auch noch da, einsam, wie scheint, gleich anderen Weibchen durch die Gegend ziehend, Tierchen, die auch bald sterben werden, nachdem sie ihre Eier ablegten, sich so nur fortpflanzend wie der Mensch – und nach lange nicht hinauf.

Der Hummel gleich, die es ähnlich hält auf ihrem kurzen Weg durch Leben, einen Sommer lang, von Blüte zu Blüte schwebend und im Bereich des Schönen, bleiben sie, ohne von der Schönheit und der Natur zu wissen, was sie sind, Hirschkäfer und Hummeln, ohne abzusinken wie der Mensch im Größenwahn, sich auch noch die Krone der Schöpfung wähnend.

Vertieft in schweren Gedanken, nachdem mein ganzer Blog nun weg ist, 17 Jahre geistige Arbeit einfach ausgelöscht, mit Macht, von Unbekannten, bemerkte ich den Verlust auf dem heiß rauchenden Schädel erst, nach Stunden, als ich aus dem Schatten des Waldes herausgetreten war, in das Licht der blendenden Sonne. Also wiederholte ich den Rundgang nach einer kleinen Stärkung daheim – wie schon früher auf der Suche nach dem grünen Regenschirm im mannshohen grünen Gras – doch das Gesuchte zu finden.

Wo war der Hut?

In der Ewigkeit!?

Dort, wo der Blog auch ist mit allem, was ihm war![1]

Der Hirschkäfer – tot, die Blindschleiche schon zerstückelt auf dem Weg wie ich, das Reh leblos im grünen Gras … nur eine Natter lebte noch, die tot schien an kalten Junitag neben dem warmen Stein. mich andere Schlangen erinnernd, an dämonisierte Schlangen, an echte und falsche und an die Schlange, die schon im Paradies der Bibelschreiber vorkommt, in der Sammlung von Mythen und Mären, mit welcher die abendländische Heuchelei beginnt, vergessend, dass die ein paar Jahrtausend ältere Menschheit lange auch ohne die neuen Götter der monotheistischen Religionen auskam.



[1] Überrascht bin ich nicht, dass man mir in dieser Welt der Rücksichtlosen nun das Mittel genommen hat, als freier Geist und unabhängig aufzuklären, im Dienst an der Wahrheit und für die Allgemeinheit, für Menschen in aller Welt, die sich nicht recht informieren können; noch bin ich verbittert, aber massiv enttäuscht, vor allem, weil ich – nach überwundener Krebs-Erkrankung und als Gensender – neben der investierten Lebenszeit auch noch viel Gesundheit eingesetzt habe, um über 3 Krieg zu schreiben, die das Gesicht der Menschheit heute prägen – auch im Völkermord.
 

Wer einen Stein anhebt,

dem ergeht es manchmal wie dem Bibel-Leser: erfindet dort Dinge, nach den denen er eigentlich nicht hat, Beglückendes, das ihn erhebt, und tief Trauriges, was ihn ihm zurückwirft, auch Verbotenes, das nur andere beglückt, oft aber auch Neues, Erkenntnisreiches aus dem bunten Buch einer wahrlich göttlichen Natur, das für viele unnatürlich oder in der Un-Natur lebenden Zeitgenossen nur ein Buch mit sieben Siegeln ist und auch bleiben wird, wenn der Natur-Begriff ebenso fehlt wie die bewusste Anschauung der Natur.

Steine hob ich schon viele auf, früh in der Kindheit, auch jetzt, den steinerden Garten gestaltend und allmählich Form annimmt, mir die vertraute Provence wieder näherbringend und die ferne Kultur der Japaner mit ihren Gärten der Kontemplation und Selbstbesinnung, die ich noch nicht aus dem eigenen Erleben heraus kenne.

Insekten haben es mir inzwischen angetan, gleich Ernst Jünger, der im Alter Käfer beobachtete, nachdem die Zeit der Kriege vorüber war und die der deutschen Helden in den Kriegen, auch die weite Welt der – von mir etwas vernachlässigten – Pflanzen, in welchen, nach Gottfried Benn, das Leben doch gut aufgehoben war, bevor es sich emanzipierte.

Also hob ich einen Stein auf, um auf Ameisen zu stoßen, auf ganz kleine, rote, unter einem dicken Stein, auf die normalen und auf größere, die ihre riesigen Eicher unter einer Sandsteinplatte hegten, die Brut, die Kommenden, ohne Selbstzweck, nur dem Volk dienend.

Die Natter erspähte ich ganz zufällig, doch mit eingeübtem Blick im Blick auf den warmen Stein – und ein Versteck, das von einem auffälligen Stein verdeckt war, an das Hohelied in der Bibel erinnernd und an einen Schatzgräber in Goethes großer Dichtung, der nach goldenen Schätzen gräbt und froh ist, wenn er Regenwürmer findet.

 

Wer in die Natur geht,

findet oft Dinge, nach denen er nicht gesucht hat, auch Verbotenes, über das er nicht schreiben wird, weil die Freiheit der Einzelnen mit der Bürgerpflicht des Staatsbürgers gegenüber dem Staat kollidiert.

Er findet viele rote Beutel im grünen Gras, die ihm den Appetit vertreiben, selbst auf die roten Kirschen hoch am Baum; und er findet das dort vielleicht das kleine rote Ding, eklig aus dem Gras hochragend unter dem grünen Baum, welches die moderne Frau, die den Mann nicht braucht, nötig hat, um selbst zum Zweck zu gelangen – und zu einem Erdenglück, selbst gemacht, denn selbst ist auch die Frau.

Schnee von gestern? Worüber ich vor Jahren schrieb, ist heute noch da: die roten Beutel sind mehr geworden – und die Glückserfüllung hat neue Formen … mit dem Handy vor der Nase und einer Natur, die nicht mehr erlebt, nur noch gebraucht wird – mit dem Mountain-Bike und laufend, den Knopf im Ohr.

Manchmal stößt der einsame Wanderer auf traurige Dinge, gleich mehrfach auf eines Tagesstour den Waldrand entlang, hin zum kleinen Weinberg und durch den Wald zurück, über Geschichte nachdenkend und über Geschichten, die das Leben schreibt, wenn es lang ist – neben verblassten Denkmälern immer wieder auch auf die Vergänglichkeit[1] des Lebens in der Natur, auf den noch zappelnden Hirschkäfer, dessen Kopf noch da ist, mit Geweih, nachdem ihm wohl ein größerer Vogel den Leib weggefressen hatte, auf die zermalmte Blindschleiche – und auf eine totes Reh im Gras, das vielleicht verenden musste, weil es von dem gespritzten Getreide fraß, von der Gerste, die für Menschen da ist, nicht für das wilde Vieh.

Weg, Distel ,Stadt. Landschaft .Taubertal




 Hainbänderschnecke am Baum



  

Kleine rote Ameisen versorgen die Eier unter dem Stein



Ameisen unter dem Stein mit Eiern 




Blume am Wegrand




 Totes Reh im Gras auf dem Weg zum Weinberg bei Dittigheim, zufällig entdeckt, Fund gemeldet



Tauberbischofsheim vom Bismarckturm aus gesehen, Juni 2026



Bismarckturm über Tauberbischofsheim 



Der Name des deutschen Reichsgründers - verblasst





Schmetterlinge auf der Mauer


Natter sonnt sich auf dem Moos neben dem warmen Stein am kalten Junitag



Trocken-Natter, scheint tot - ist nicht tot!



Natter sonnt sich auf dem Moos neben dem warmen Stein am kalten Junitag


Hirschkäfer-Weibchen auf dem Weg





Die Reste einer zermalmten Blindschleiche

Johanniskraut am Haferfeld 


Der Garten ist bestellt[1], der Gärtner kann gehen

Andere werden nun ausmerzen, was auszumerzen ist, auch mit Herbizid[2]-Bomben, damit das eine Pflänzchen nicht wachsen soll.

Ein Wachstumshemmer wurde gerade abgeworfen über meinen Saaten in diesen Tagen der Vernichtung und Ausrottung von Menschen und ganzer Zivilisationen, Maulkorb[3] und Kastration fast schon vollendend.

Der Flurschaden ist enorm.



[1] Der Beitrag dazu wurde lange schon geschrieben und publiziert, unpolitisch, verbunden mit der Frage dahinter: sollen sich Philosophen aus der Gesellschaft zurückziehen, nach der Forderung des Epikur, im Verborgenen lebend, ohne in den Gang er Dinge einzugreifen. Was wird aus einer Gesellschaft, wenn die Denker schweigen, um das Lügen und Täuschen den Rücksichtlosen aus der Politik zu überlassen?

Obwohl selbst zum naturnahen, kontemplativen Leben in kreativer Abgeschiedenheit neigend, habe ich – als politischer Mensch – das Schweigen der Philosophen immer abgelehnt, da es die Passivität des Einzelnen und die unpolitische wie unkritische Haltung des Staatsbürgers im demokratischen Staat ermutigt und so den Rücksichtslosen in der Gesellschaft die freie Nahn bereitet, anstatt den zynischen Machtmissbrauch bestimmter Akteure zu stoppen.

Vgl. dazu auch:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Lebe zurückgezogen! Im Garten des Epikur - Leseprobe aus: Carl Gibson, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche.

 

Mein Werk über die Einsamkeit, einsehbar an der BNP in Paris, an welchem ist fast drei Jahrzehnte arbeitete, war gleich nach dem Erscheinen im Jahr 2015 vergriffen und konnte, überlagert von anderen Buchprojekten, bis zum heutigen Tag nicht wieder aus eigener Kraft neu aufgelegt werden.

 

[3] Seit 2024 haben die Zensur-Maßnahmen gegen meine Blog-Beiträge – wahrscheinlich als Folge meiner kritischen Berichterstattung über den Vernichtungskrieg in Gaza – seht stark zugenommen und kulminieren nun mit der Löschung meines wichtigen Blogs bei WordPress. Mein Protest dagegen geht im Netz fast gänzlich unter.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: „Meine Aufklärungswerke und Schriften sind Herbizide wie Pestizide im Feld der Lüge, die nur noch schwer gänzlich auszumerzen, auszurotten sind, mit Stumpf und Stiel“, fasst Carl Gibson zusammen, „auch wenn ich gerade „mega-out“ bin, speziell im deutschen Vaterland, mit meinem totgemachten Blog!“

 

 

Was gerade „ausge-merz-t“ wird, in Deutschland - und an der Tauber: die orientalische Zackenschote[1], leuchtend gelb blühend, ein Blickfang in der Landschaft, dem Raps sehr ähnlich und nicht giftig, doch invasiv, heimische Pflanzen verdrängend

      

Orientalische Zackenschote an der Tauber, im Mai 2026, invasive Pflanze 



Carl Gibson, Staatskritiker, unabhängiger politischer Beobachter und Kommentator, freier Blogger, Bürgerrechtler, Buch-Autor und Publizist, aktuelles Foto, August 2025


  


Was gerade „ausge-merz-t“ wird, in Deutschland - und an der Tauber: die orientalische Zackenschote[1], leuchtend gelb blühend, ein Blickfang in der Landschaft, dem Raps sehr ähnlich und nicht giftig, doch invasiv, heimische Pflanzen verdrängend

Ist das Raps, fragte ich mich schon vor Jahren, als ich ausgestochene Pflanzen im hohen Gras des Tauberufers liegen sah.

Und – sie werden wohl giftig sein und das Heu verderben, wenn man sich die Mühe macht, sie mit dem Unkrautstecher auszustechen, sagte ich mir dann später, um erst jetzt beim Nachschlagen festzustellen, dass die hellgelb blühende, mild duftende Pflanze nicht giftig ist.

„Ausge-merz-t“ wird sie trotzdem an der Tauber, in einigen Bereichen, wo ich vier Angestellte der Stadt oder Bedienstete des Landratsamtes am Werk sah, am Sisyphus-Werk, nicht anders, als ich auf dem Blog und als freier Publizist Internet, wo – seit Jahren schon - auch so manches „ausge-merz-t[2]“ wird von dem, was ich schreibe und veröffentliche.

Hier, am Fluss, bestimmt der Landrat oder ein Schultheiß, über Sein und Nichtsein in der Natur -dort aber, in höheren Sphären, ist es der der Deus ex machina des Internets, der das Sagen hat über Leben und Tod, und das, obwohl meine der Welt dargereichten Blüten weder giftig noch gefährlich sind, es sei denn für diejenigen, die es mit der Wahrheit anders halten.

 

Nutria in Deutschland - „Die brauchen wir hier nicht, denn sie sind das ganze Jahr hindurch fruchtbar“ - also rotten wir sie aus ... ziehen ihnen den Pelz über die Ohren ... und servieren sie gesotten oder gebraten im Luxusrestaurant des Decadents!?

 

Junge Nutria an der Tauber, 2022

     

Nutria in der Tauber, 19. Mai 2026

Carl Gibson, Staatskritiker, unabhängiger politischer Beobachter und Kommentator, freier Blogger, Bürgerrechtler, Buch-Autor und Publizist, aktuelles Foto, August 2025


  


 

Nutria in Deutschland - „Die brauchen wir hier nicht, denn sie sind das ganze Jahr hindurch fruchtbar“ - also rotten wir sie aus ... ziehen ihnen den Pelz über die Ohren ... und servieren sie gesotten oder gebraten im Luxusrestaurant des Decadents!?

und sie nähren und mehren sich prächtig, so wie es der Schöpfer in der Bibel vorgesehen hat oder auch nur die Schöpfer der Bibel.

Die beiden ersten Sätze hörte ich aus dem Mund eines Tierfreunds, der sich auskannte in den Dingen der Natur, nachdem ich das Gespräch auf die freundlichen, nahbaren Nutria[1] gebracht hatte, die vor vier Jahren hier ausgerottet wurden, wahrscheinlich abgeschossen, um dann im Nobelrestaurant serviert, zu werden, biologisch-dynamisch für Kenner – und das, nachdem ich den Lebensweg dieser friedlichen Wesen fast ein halbes Jahr hindurch verfolgt hatte, nahezu täglich, um die Erlebnisse mit der Mutter und ihren vier Kindern auch in mehreren 1 000 Fotos zu dokumentieren, auf meinem Blog veröffentlicht, ins Internet gestellt auch für meine Leser aus Südamerika, wo die friedvollen Tiere herstammen.

Nun sah ich eine Nutria wieder, ein ausgewachsenes Exemplar, typisch durch die Tauber schwimmend im renaturierten Bereich, dann auf einer Tauber-Insel, im Versteck kauernd, dort, wo vielleiht demnächst Junge zur Welt kommen, falls der Jäger nicht schneller ist!

Neben der Freude über die Macht der Natur, die macht, was sie will, war der vertraute Anblick auch wieder eine Gelegenheit, um über die Fruchtbarkeit nachzudenken im wunderschönen Monat Mai, wo sich das Dionysische überall regt in der Natur, über nützliche Tiere und über schädliche[2] Tiere, worüber ich extra schon geschrieben hatte, auch im Zusammenhang mit dem Biber, den man nicht gleich totschießt wie die Nutria, der auch machen darf, was er will, aber auch über gute Menschen und böse Menschen, die Kriege gegeneinander führen, Glaubenskriege, wilder noch als die wildesten Tiere im Urwald, wenn diese aufeinander losgehen, doch im Überkampf der Stärkeren, im „survival of the fittest“, wie Darwin es auszudrücken pflegte.

Man wollte den Nutrias an den Pelz, man wollte ihren Pelz – man, das ist der habgierige Mensch, der alles für sich haben will, die Dinge der Erde, die er sich nach dem Bibelgebot untertan machen soll, aber auch die Dinge unter der Erde, die der Bibelschöpfer noch nicht kannte, noch der Prophet!

Wenn Pelze und Felle aber nicht mehr begehrt sind, weil die Mode wechselte, also keinen Wert mehr haben, dann schlägt man die Tiere, die man mit Müh angesiedelt, einfach tot!

So handelt die Krönung der Schöpfung der Mensch – in Friedenszeiten, aber auch noch brutaler im Krieg, wo alles zerstört und vernichtet werden darf, was der eigenen Weltanschauung nicht entspricht,

auch Fruchtbares –

wie in Gaza,

wo die Menschen wahrlich fruchtbar[3] sind,

fast schon bestimmt, um in großer Zahl dezimiert zu werden,

im Heiligen Land,

von Menschen jenseits der Grenze, kaum einen Steinwurf entfernt,

die selbst als Heilige gelten,

auch, wenn sie morden.

 



[3] Am 1. Januar 2024, also vor zweieinhalb Jahren, kurz nach dem Auftakt des mit UNO-Haftbefehl gesuchten Kriegsverbrechers Netanjahu zum Genozid im Großen Morden in Gaza, toleriert und gestützt vom freien Westen, schrieb ich das:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: 180 Geburten am Tag in Gaza, das Gegengewicht zu den täglichen Todesopfern im Gaza-Krieg! Die dezimierten Palästinenser sind immer noch ein gesundes Volk! Was ist aus den 50 000 Schwangeren im Gaza-Streifen geworden?

 

  

Die steinharte Aldi-Birne ist nach ein paar Wochen immer noch steinhart – gibt es überhaupt noch unverdorbene Lebensmittel, reine Nahrung, noch nicht genmanipuliertes Obst, Getreide und Gemüse?

      

Die Aldi-Birne: der Kunde kann nicht erkennen, ob er ein gen-verändertes Produkt erwirbt - und das, weil die - von Lobbyisten bestimmte - Politik es so will!
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Carl Gibson, Staatskritiker, unabhängiger politischer Beobachter und Kommentator, freier Blogger, Bürgerrechtler, Buch-Autor und Publizist, aktuelles Foto, August 2025


  


 
Die steinharte Aldi-Birne ist nach ein paar Wochen immer noch steinhart – gibt es überhaupt noch unverdorbene Lebensmittel, reine Nahrung, noch nicht genmanipuliertes Obst, Getreide und Gemüse?

Meine Klagen auch darüber sind alt.

Auf der Suche nach den zwei Dutzend Protest-Beiträgen aus meiner Feder zur Löschung meines Blogs bei WordPress durch unbekannte Kräfte, die man im Internet natürlich auch nicht findet, stieß ich auf das:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der genmanipulierte Uralt-Aldi-Apfel im Regal - und Millionen gesunde Äpfel in der Natur, die verrotten!

Ein Essay von vielen zu dem Themen-Komplex Natur, Gesundheit, Ernährung, Armut im reichen Deutschland, wo es – nach jüngsten Schätzungen – 13 000 000 Arme[1] gibt, neben den 7 000 000 Analphabeten[2].

Wer wenig Geld hat und nicht zur „Tafel“ geht, die inzwischen auch kaum noch etwas zum Verteilen hat, der ärgert sich grün und blau, wenn man ihm wieder einmal eine Mogelpackung angedrehte! Ein Müllprodukt, das nicht nährt, aber krank macht, Kranke aber noch kranker!

Aldi, ein Unternehmen der Milliardäre, verkauft - wie die LIDL-Stiftung des deutschen Christenmenschen Schwarz, der auch viele Milliarden besitzt - so ziemlich alles, was einen Käufer findet, nicht viel anders als bei REWE oder Edeka, wo man auch schlechte Produkte im Regal findet, teuer – und vor allem intransparent in der Produktion und mit -gesetzlich erlaubten – Zusatzstoffen, die kein normaler Verbraucher kennt.

Mein Buch auch darüber liegt seit Jahren in der Schublade, unveröffentlicht! Wer soll es lesen? Wer will schon wissen, wie man mit Müll viel Geld verdient[3], nicht nur bei der Müllverbrennung oder mit forcierten Büchlein!

Und jetzt auch noch die drei Birnen … aus Holland oder Belgien! Und neuer Ärger!?

Genmanipuliert oder nicht? Werden sie nachreifen? Eine Spekulation wie an der Börse!? Ich war zunächst skeptisch, kaufte aber dann doch, um später täglich, abtastend, prüfend, auf die Reife zu warten – wie auf Godot!

Wo Gott ausbleibt, bleibt auch das Nach-Reifen aus, wenn das Reife-Gen weg ist, wegamputiert wie gerade mein Blog, wo ich über Zustände klagte und über Missstände in dieser besten aller Welten, in der wir leben müssen, die so ist, wie sie eben ist, auf den Kopf gestellt von Wenigen, die auf Recht und Gesetz pfeifen, über Macht und Markt-Macht aber Milliarden scheffeln - in der Markthalle – und auch im Krieg, der Angebot und Nachfrage regelt, auf andere Weise.

Ungesunde Nahrung?

EU-Politiker, die manches möglich machen, machen auch das möglich, Lobbyisten, neue Leute aus Corleone und aus vielen Staaten der EU, aber auch die Völker, die inzwischen alles schlucken, um dann krank zu werden an Leib und Seele, ohne zu wissen, aus welchem Grund.

Die Zeit des Fußballs naht – eine gute Zeit, um weitere Gen-Gesetze durchzuwinken im leergefegten Parlament!?

 



[1] Einer aus dieser Schar bin ich, der boykottierte Autor mit dem auch noch gekappten, willkürlich „geköpften“ Blog, arm gemacht von rücksichtlosen Akteuren des deutschen Staates.

 

[2] Viele Hochschulabsolventen sind arbeitslos, „jobben“ weit unter der Qualifikation.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Lumpen-Akademiker

 

[3] Ein Thema con variazioni. Wer sucht, der findet. Viele dubiose Geschäftspraktiken dieser Mächtigen, die keiner kontrolliert, habe ich beschrieben … und ich könnte damit fortfahren: eine Ware zwei Preise, keine ausgezeichnete Ware, etc.

Die Reklamation des Kunden wird so hingenommen, dann geht es weiter so!