Sonntag, 5. Juli 2026

Das Leben der Hummel ist kurz, es währt nur einen Sommer

 

 

Hummeln und Käfer

 Das Leben der Hummel ist kurz, es währt nur einen Sommer

Bestehend nur aus Arbeit, doch im Bereich des Schönen, während der Mensch sich die Welt des Schmutzes ausgesucht, ja, für sich vereinnahmt hat, frei nach dem Motto, je schmutziger, desto besser – gleich dem Kothaufen, der Fliegen magisch anzieht.

Emsig fliegt die Hummel von Blüte zu Blüte, prüft schon im Heranfliegen den Duft, stürzt sich hinein in den Kelch mit dem Pollen, nimmt diesen auf, verstaut ihn im Körbchen und bringt das Geerntete heim in das Erdloch, als Einzelne dem Volk dienend, auch ohne Befehl von oben.

Das hat die Natur so eigenreichtet, weise, wie andere meinen – und ohne über die Welt des Schönen nachdenkend, in welcher diese Handlung sich vollzieht.

Sie erlebt das Schöne, wie es ist, im Schaffen, gleich dem denkenden Dichter im Werk, das für den Schaffenden sinnsetzend ist, das ihn aber auch zerstört, wenn man es ihm die Schaffensbedingungen nimmt.

Wie gleicht doch der Aufklärer von heute der Hummel im Flug?

Unermüdlich schafft auch er, summend brummend, bis zu jenem Tag, an dem man ihm das freie Fliegen versagte! Und das Wirken!

Gottgewollt, in dieser freiesten aller Welten!


Hummeln und Schachbrettfalter


Hummeln und Schachbrettfalter

Hummeln und Käfer
Biene auf der Kratzdistel


Bienen auf der Kratzdistel - auf der naturbelassenen Wiese


Tagpfauenauge und Biene



Insekten-Ansammlung auf der Wilden Möhre 


      Der Bienenstich – oder: „Du sollst nicht streicheln,

noch sollst du schmeicheln“, sagte sich der Misanthrop, während er seine Handfläche sanft über einen in voller Blüte stehenden Lavendelstrauch gleiten ließ, im Selbstgespräch, lange nach Augustinus.

Streicheln muss der Einsame nur noch sich selbst, wenn er es hält mit Nietzsche, dem wohl Einsamsten und Einsamen, die dichten und schreiben, denn es erhebt, ist sogar notwendig, um zu überleben – das andere aber überlässt er besser den anderen, die sich hinauf schmeicheln, wenn sie sich nicht hinauf schleimen.

Eidechsen und Schlangen lassen sich nicht streichen, noch reagieren sie gemäß der Erwartung, falls man heuchlerisch zu ihnen spricht.

Solcherlei dachte der Einsame, den man zum Misanthropen gemacht hatte, auf dem Weg in die Natur, als ein Bienchen, das sich von der großen Hand bedroht fühlte, zustach, instinktiv, in Abwehr, um sich dann auch noch den widerhakenden Stachel aus dem Fleisch zu ziehen.

Der Unterarm des Einsamen, der auch nur instinktiv gehandelt hatte, indem er streichelte, wo es nichts zum Streicheln gab, nur so, aus einer Erinnerung heraus, und blieb geschwollen einen ganzen Tag, denn das Gift wirkte und lähmte - wie die Gluthitze jener Sommertage ohne Regen - den Geist und auch die Seele, die schwermütig wird angesichts des Leids in der Welt, gemessen an dem der weckende Bienenstich ein Nichts ist.

Also hat man einen Kuchen nach ihm benannt?



Wildbienen
Amerikanische Biene




     Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

Ganz so neu ist es nicht, denn ich beobachte und dokumentiere fotografisch manches aus jenem Bereich schon seit 2011 und stelle Bilder davon ins Netz.

Doch inzwischen – und nicht viel anders als in den drei Kriegen – schaue ich genauer hin und denke gründlicher über das nach, was ich sehe, im Microkosmos wie auf weltpolitscher Ebene.


     

Meine halbzahme Eidechse unter Kräutern im steinernen Garten auf der Jagd nach Insekten


Der Bienenstich – oder: „Du sollst nicht streicheln,

 

Biene auf der Kratzdistel

Bienen auf der Kratzdistel - auf der naturbelassenen Wiese


Tagpfauenauge und Biene



Insekten-Ansammlung auf der Wilden Möhre 

      Der Bienenstich – oder: „Du sollst nicht streicheln,

noch sollst du schmeicheln“, sagte sich der Misanthrop, während er seine Handfläche sanft über einen in voller Blüte stehenden Lavendelstrauch gleiten ließ, im Selbstgespräch, lange nach Augustinus.

Streicheln muss der Einsame nur noch sich selbst, wenn er es hält mit Nietzsche, dem wohl Einsamsten und Einsamen, die dichten und schreiben, denn es erhebt, ist sogar notwendig, um zu überleben – das andere aber überlässt er besser den anderen, die sich hinauf schmeicheln, wenn sie sich nicht hinauf schleimen.

Eidechsen und Schlangen lassen sich nicht streichen, noch reagieren sie gemäß der Erwartung, falls man heuchlerisch zu ihnen spricht.

Solcherlei dachte der Einsame, den man zum Misanthropen gemacht hatte, auf dem Weg in die Natur, als ein Bienchen, das sich von der großen Hand bedroht fühlte, zustach, instinktiv, in Abwehr, um sich dann auch noch den widerhakenden Stachel aus dem Fleisch zu ziehen.

Der Unterarm des Einsamen, der auch nur instinktiv gehandelt hatte, indem er streichelte, wo es nichts zum Streicheln gab, nur so, aus einer Erinnerung heraus, und blieb geschwollen einen ganzen Tag, denn das Gift wirkte und lähmte - wie die Gluthitze jener Sommertage ohne Regen - den Geist und auch die Seele, die schwermütig wird angesichts des Leids in der Welt, gemessen an dem der weckende Bienenstich ein Nichts ist.

Also hat man einen Kuchen nach ihm benannt?



Wildbienen

Amerikanische Biene



     Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

Ganz so neu ist es nicht, denn ich beobachte und dokumentiere fotografisch manches aus jenem Bereich schon seit 2011 und stelle Bilder davon ins Netz.

Doch inzwischen – und nicht viel anders als in den drei Kriegen – schaue ich genauer hin und denke gründlicher über das nach, was ich sehe, im Microkosmos wie auf weltpolitscher Ebene.


      Das Leben der Hummel ist kurz, es währt nur einen Sommer

Bestehend nur aus Arbeit, doch im Bereich des Schönen, während der Mensch sich die Welt des Schmutzes ausgesucht, ja, für sich vereinnahmt hat, frei nach dem Motto, je schmutziger, desto besser – gleich dem Kothaufen, der Fliegen magisch anzieht.

Emsig fliegt die Hummel von Blüte zu Blüte, prüft schon im Heranfliegen den Duft, stürzt sich hinein in den Kelch mit dem Pollen, nimmt diesen auf, verstaut ihn im Körbchen und bringt das Geerntete heim in das Erdloch, als Einzelne dem Volk dienend, auch ohne Befehl von oben.

Das hat die Natur so eigenreichtet, weise, wie andere meinen – und ohne über die Welt des Schönen nachdenkend, in welcher diese Handlung sich vollzieht.

Sie erlebt das Schöne, wie es ist, im Schaffen, gleich dem denkenden Dichter im Werk, das für den Schaffenden sinnsetzend ist, das ihn aber auch zerstört, wenn man es ihm die Schaffensbedingungen nimmt.

Wie gleicht doch der Aufklärer von heute der Hummel im Flug?

Unermüdlich schafft auch er, summend brummend, bis zu jenem Tag, an dem man ihm das freie Fliegen versagte! Und das Wirken!

Gottgewollt, in dieser freiesten aller Welten!


Hummeln und Schachbrettfalter


Hummeln und Schachbrettfalter

Hummeln und Käfer

Meine halbzahme Eidechse unter Kräutern im steinernen Garten auf der Jagd nach Insekten


Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

 

Insekten-Ansammlung auf der Wilden Möhre 


 

Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

Ganz so neu ist es nicht, denn ich beobachte und dokumentiere fotografisch manches aus jenem Bereich schon seit 2011 und stelle Bilder davon ins Netz.

Doch inzwischen – und nicht viel anders als in den drei Kriegen – schaue ich genauer hin und denke gründlicher über das nach, was ich sehe, im Microkosmos wie auf weltpolitscher Ebene.


Biene auf der Kratzdistel


Bienen auf der Kratzdistel - auf der naturbelassenen Wiese


Tagpfauenauge und Biene



Insekten-Ansammlung auf der Wilden Möhre 


      Der Bienenstich – oder: „Du sollst nicht streicheln,

noch sollst du schmeicheln“, sagte sich der Misanthrop, während er seine Handfläche sanft über einen in voller Blüte stehenden Lavendelstrauch gleiten ließ, im Selbstgespräch, lange nach Augustinus.

Streicheln muss der Einsame nur noch sich selbst, wenn er es hält mit Nietzsche, dem wohl Einsamsten und Einsamen, die dichten und schreiben, denn es erhebt, ist sogar notwendig, um zu überleben – das andere aber überlässt er besser den anderen, die sich hinauf schmeicheln, wenn sie sich nicht hinauf schleimen.

Eidechsen und Schlangen lassen sich nicht streichen, noch reagieren sie gemäß der Erwartung, falls man heuchlerisch zu ihnen spricht.

Solcherlei dachte der Einsame, den man zum Misanthropen gemacht hatte, auf dem Weg in die Natur, als ein Bienchen, das sich von der großen Hand bedroht fühlte, zustach, instinktiv, in Abwehr, um sich dann auch noch den widerhakenden Stachel aus dem Fleisch zu ziehen.

Der Unterarm des Einsamen, der auch nur instinktiv gehandelt hatte, indem er streichelte, wo es nichts zum Streicheln gab, nur so, aus einer Erinnerung heraus, und blieb geschwollen einen ganzen Tag, denn das Gift wirkte und lähmte - wie die Gluthitze jener Sommertage ohne Regen - den Geist und auch die Seele, die schwermütig wird angesichts des Leids in der Welt, gemessen an dem der weckende Bienenstich ein Nichts ist.

Also hat man einen Kuchen nach ihm benannt?



Wildbienen
Amerikanische Biene




     Insekten – mein neues Beobachtungsfeld

Ganz so neu ist es nicht, denn ich beobachte und dokumentiere fotografisch manches aus jenem Bereich schon seit 2011 und stelle Bilder davon ins Netz.

Doch inzwischen – und nicht viel anders als in den drei Kriegen – schaue ich genauer hin und denke gründlicher über das nach, was ich sehe, im Microkosmos wie auf weltpolitscher Ebene.


      Das Leben der Hummel ist kurz, es währt nur einen Sommer

Bestehend nur aus Arbeit, doch im Bereich des Schönen, während der Mensch sich die Welt des Schmutzes ausgesucht, ja, für sich vereinnahmt hat, frei nach dem Motto, je schmutziger, desto besser – gleich dem Kothaufen, der Fliegen magisch anzieht.

Emsig fliegt die Hummel von Blüte zu Blüte, prüft schon im Heranfliegen den Duft, stürzt sich hinein in den Kelch mit dem Pollen, nimmt diesen auf, verstaut ihn im Körbchen und bringt das Geerntete heim in das Erdloch, als Einzelne dem Volk dienend, auch ohne Befehl von oben.

Das hat die Natur so eigenreichtet, weise, wie andere meinen – und ohne über die Welt des Schönen nachdenkend, in welcher diese Handlung sich vollzieht.

Sie erlebt das Schöne, wie es ist, im Schaffen, gleich dem denkenden Dichter im Werk, das für den Schaffenden sinnsetzend ist, das ihn aber auch zerstört, wenn man es ihm die Schaffensbedingungen nimmt.

Wie gleicht doch der Aufklärer von heute der Hummel im Flug?

Unermüdlich schafft auch er, summend brummend, bis zu jenem Tag, an dem man ihm das freie Fliegen versagte! Und das Wirken!

Gottgewollt, in dieser freiesten aller Welten!


Hummeln und Schachbrettfalter


Hummeln und Schachbrettfalter

Hummeln und Käfer

Meine halbzahme Eidechse unter Kräutern im steinernen Garten auf der Jagd nach Insekten


Samstag, 4. Juli 2026

Buchecker, die Früchte der Rotbuche

 


 Buchecker - die Früchte der Rotbuche


 
Buchecker, die Früchte der Rotbuche

Grimmelshausens Simplizius soll davon satt geworden sein, auch noch roh, nicht geröstet oder gebacken als Brot – doch nur im Roman, im Schelmenroman!

 



 Rotbuche mit Bucheckern - im deutschen Wald 


Buchecker

Ich habe schon viele Wälder gesehen, erwandert, in manchen Staaten der Welt - 

der deutsche Wald aber ist etwas Besonderes!


 

Symbiose  - Ameisen siedeln Blattläse an



Vor meinen Augen, auf der Terrasse in meinem steinernen Garte, der auch ein Kräutergarten ist 



Symbiose

Wie es der Zufall will - Kaum hatte ich den Beitrag über „Parasitismus“ in der Insektenwelt zu Ende geschrieben, als ich hier, vor meiner Terrasse und in dem frisch angelegten steinernen Garten, der auch ein Kräutergarten ist, eine Kolonie entdeckte, in welcher Blattläuse, dort von Ameisen angesiedelt, eifrig Dienst tun und süße Säfte absondern, weil Ameisen das Süße so lieben!

Ein Volk unterwirft das andere, das ihm dient – im Bienenstock, wo die Königinnen von frechen Invasoren totgestochen werden, um das eigene Volk dort zu etablieren, aber auch bei den Ameisen, die für sich arbeiten lassen – wie die Kommunisten, Blutsauger und nutzlose Drohnen, die mich einst zum „Parasiten“ erklärten, zum Arbeitsscheuen, um mich dann auch ins Gefängnis zu werfen, weil ich nicht so wollte, wie es die Usurpatoren wollten. Mehr dazu in meinen Memoiren.


Carl Gibson, Juni 2026


Kuckuck und Moral – oder: Sklaverei, Parasitismus und Kultur

Wenn ein Insekt ein anderes für sich arbeiten lässt in der Natur, die ohne Moral ist, dann nennt das der moralische Mensch der Wissenschaft „Sklaverei“ und „Parasitismus“, den Kuckuck tadelnd, weil er ein Kuckuck[1] ist.

Nimmt der Mensch der Biene aber den Honig, anderen Tieren das Leben und das Fleisch, dann nennt er das „Kultur“ … und auch noch „Zivilisation“, falls es diese zu verteidigen gilt, eine andere auslöschend, wenn es sein muss.



[1] Den Ruf des scheuen Vogels, der ein natürlicher Meister der Täuschung ist, anderen das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Brut überlassend, hörte ich auch schon in diesem Jahr, im Frühling und aus der Ferne. Es ist jedoch nicht einfach, einen Kuckuck aus der Nähe zu fotografieren. Also begnügt sich der Dichter oft mit dem Gleichnis des Verteufelten, über dessen Verhalten sich der moralische Mensch, der nie einen Kuckuck in der Natur gesehen hat, selbstherrlich erhebt.

Nachdem ich dem Vogel einige Stunden hinterhergelaufen war, stellte ich dann doch noch ein paar Bilder ins Netz, Inspirierendes auch für die Fabelgeschichte aus meiner Feder:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der eitle Kuckuck

Sowie:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Puppe


  

Seit fast fünfzig Jahren gehe ich in den deutschen Wald

In all der Zeit bin ich dort aber noch keinem Grünen begegnet. Die Grünen kommen seit je her ohne Natur aus.

Einst hatten sie zwar den Anspruch, eine natürliche Alternative zu sein in der politischen Szene des Staates Deutschland hin zum Wechsel und zur Veränderung; heute aber, während die Deutschen nach anderen Alternativen Ausschau halten, machen die Grünen das, was alle anderen Parteien auch tun, nur um mit zu regieren, wenn auch in den Abgrund.


 



Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft

 hinter dem Polizeigebäude an der Rückwand


Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft
im Hintergrund ein Haus Madonna und Kind


 

Königskerzen in der Nachbarschaft

Gut geschützt und immer in Sicherheit, hinter dem Polizei-Gebäude an der Rückwand und – segensreich -vor dem Haus gleich daneben unter der Madonna mit Kind, passend zur fränkischen Landschaft, Low and Order und ein Christentum der archaischen Art.

Meine „Phalanx von Königskerzen“ etwa 100 Meter entfernt ist da wohl auch nicht deplatziert?

 

 

Königskerzen in der Nachbarschaft

 



Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft
 hinter dem Polizeigebäude an der Rückwand


Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft
im Hintergrund ein Haus Madonna und Kind


 

Königskerzen in der Nachbarschaft

Gut geschützt und immer in Sicherheit, hinter dem Polizei-Gebäude an der Rückwand und – segensreich -vor dem Haus gleich daneben unter der Madonna mit Kind, passend zur fränkischen Landschaft, Low and Order und ein Christentum der archaischen Art.

Meine „Phalanx von Königskerzen“ etwa 100 Meter entfernt ist da wohl auch nicht deplatziert?

 

 

Symbiose  - Ameisen siedeln Blattläse an



Vor meinen Augen, auf der Terrasse in meinem steinernen Garte, der auch ein Kräutergarten ist 



Symbiose

Wie es der Zufall will - Kaum hatte ich den Beitrag über „Parasitismus“ in der Insektenwelt zu Ende geschrieben, als ich hier, vor meiner Terrasse und in dem frisch angelegten steinernen Garten, der auch ein Kräutergarten ist, eine Kolonie entdeckte, in welcher Blattläuse, dort von Ameisen angesiedelt, eifrig Dienst tun und süße Säfte absondern, weil Ameisen das Süße so lieben!

Ein Volk unterwirft das andere, das ihm dient – im Bienenstock, wo die Königinnen von frechen Invasoren totgestochen werden, um das eigene Volk dort zu etablieren, aber auch bei den Ameisen, die für sich arbeiten lassen – wie die Kommunisten, Blutsauger und nutzlose Drohnen, die mich einst zum „Parasiten“ erklärten, zum Arbeitsscheuen, um mich dann auch ins Gefängnis zu werfen, weil ich nicht so wollte, wie es die Usurpatoren wollten. Mehr dazu in meinen Memoiren.


Carl Gibson, Juni 2026


Kuckuck und Moral – oder: Sklaverei, Parasitismus und Kultur

Wenn ein Insekt ein anderes für sich arbeiten lässt in der Natur, die ohne Moral ist, dann nennt das der moralische Mensch der Wissenschaft „Sklaverei“ und „Parasitismus“, den Kuckuck tadelnd, weil er ein Kuckuck[1] ist.

Nimmt der Mensch der Biene aber den Honig, anderen Tieren das Leben und das Fleisch, dann nennt er das „Kultur“ … und auch noch „Zivilisation“, falls es diese zu verteidigen gilt, eine andere auslöschend, wenn es sein muss.



[1] Den Ruf des scheuen Vogels, der ein natürlicher Meister der Täuschung ist, anderen das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Brut überlassend, hörte ich auch schon in diesem Jahr, im Frühling und aus der Ferne. Es ist jedoch nicht einfach, einen Kuckuck aus der Nähe zu fotografieren. Also begnügt sich der Dichter oft mit dem Gleichnis des Verteufelten, über dessen Verhalten sich der moralische Mensch, der nie einen Kuckuck in der Natur gesehen hat, selbstherrlich erhebt.

Nachdem ich dem Vogel einige Stunden hinterhergelaufen war, stellte ich dann doch noch ein paar Bilder ins Netz, Inspirierendes auch für die Fabelgeschichte aus meiner Feder:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der eitle Kuckuck

Sowie:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Puppe


  

Seit fast fünfzig Jahren gehe ich in den deutschen Wald

In all der Zeit bin ich dort aber noch keinem Grünen begegnet. Die Grünen kommen seit je her ohne Natur aus.

Einst hatten sie zwar den Anspruch, eine natürliche Alternative zu sein in der politischen Szene des Staates Deutschland hin zum Wechsel und zur Veränderung; heute aber, während die Deutschen nach anderen Alternativen Ausschau halten, machen die Grünen das, was alle anderen Parteien auch tun, nur um mit zu regieren, wenn auch in den Abgrund.



Symbiose

 

 

Symbiose  - Ameisen siedeln Blattläse an



Vor meinen Augen, auf der Terrasse in meinem steinernen Garte, der auch ein Kräutergarten ist 



Symbiose

Wie es der Zufall will - Kaum hatte ich den Beitrag über „Parasitismus“ in der Insektenwelt zu Ende geschrieben, als ich hier, vor meiner Terrasse und in dem frisch angelegten steinernen Garten, der auch ein Kräutergarten ist, eine Kolonie entdeckte, in welcher Blattläuse, dort von Ameisen angesiedelt, eifrig Dienst tun und süße Säfte absondern, weil Ameisen das Süße so lieben!

Ein Volk unterwirft das andere, das ihm dient – im Bienenstock, wo die Königinnen von frechen Invasoren totgestochen werden, um das eigene Volk dort zu etablieren, aber auch bei den Ameisen, die für sich arbeiten lassen – wie die Kommunisten, Blutsauger und nutzlose Drohnen, die mich einst zum „Parasiten“ erklärten, zum Arbeitsscheuen, um mich dann auch ins Gefängnis zu werfen, weil ich nicht so wollte, wie es die Usurpatoren wollten. Mehr dazu in meinen Memoiren.


Carl Gibson, Juni 2026


Kuckuck und Moral – oder: Sklaverei, Parasitismus und Kultur

Wenn ein Insekt ein anderes für sich arbeiten lässt in der Natur, die ohne Moral ist, dann nennt das der moralische Mensch der Wissenschaft „Sklaverei“ und „Parasitismus“, den Kuckuck tadelnd, weil er ein Kuckuck[1] ist.

Nimmt der Mensch der Biene aber den Honig, anderen Tieren das Leben und das Fleisch, dann nennt er das „Kultur“ … und auch noch „Zivilisation“, falls es diese zu verteidigen gilt, eine andere auslöschend, wenn es sein muss.



[1] Den Ruf des scheuen Vogels, der ein natürlicher Meister der Täuschung ist, anderen das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Brut überlassend, hörte ich auch schon in diesem Jahr, im Frühling und aus der Ferne. Es ist jedoch nicht einfach, einen Kuckuck aus der Nähe zu fotografieren. Also begnügt sich der Dichter oft mit dem Gleichnis des Verteufelten, über dessen Verhalten sich der moralische Mensch, der nie einen Kuckuck in der Natur gesehen hat, selbstherrlich erhebt.

Nachdem ich dem Vogel einige Stunden hinterhergelaufen war, stellte ich dann doch noch ein paar Bilder ins Netz, Inspirierendes auch für die Fabelgeschichte aus meiner Feder:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der eitle Kuckuck

Sowie:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Puppe


  

Seit fast fünfzig Jahren gehe ich in den deutschen Wald

In all der Zeit bin ich dort aber noch keinem Grünen begegnet. Die Grünen kommen seit je her ohne Natur aus.

Einst hatten sie zwar den Anspruch, eine natürliche Alternative zu sein in der politischen Szene des Staates Deutschland hin zum Wechsel und zur Veränderung; heute aber, während die Deutschen nach anderen Alternativen Ausschau halten, machen die Grünen das, was alle anderen Parteien auch tun, nur um mit zu regieren, wenn auch in den Abgrund.

 



Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft

 hinter dem Polizeigebäude an der Rückwand


Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft
im Hintergrund ein Haus Madonna und Kind


 

Königskerzen in der Nachbarschaft

Gut geschützt und immer in Sicherheit, hinter dem Polizei-Gebäude an der Rückwand und – segensreich -vor dem Haus gleich daneben unter der Madonna mit Kind, passend zur fränkischen Landschaft, Low and Order und ein Christentum der archaischen Art.

Meine „Phalanx von Königskerzen“ etwa 100 Meter entfernt ist da wohl auch nicht deplatziert?

 

  


 Buchecker - die Früchte der Rotbuche


 
Buchecker, die Früchte der Rotbuche

Grimmelshausens Simplizius soll davon satt geworden sein, auch noch roh, nicht geröstet oder gebacken als Brot – doch nur im Roman, im Schelmenroman!

 



 Rotbuche mit Bucheckern - im deutschen Wald 


Buchecker

Ich habe schon viele Wälder gesehen, erwandert, in manchen Staaten der Welt - 

der deutsche Wald aber ist etwas Besonderes!