| Meine Königskerze heute, im Juli 2026 |
Meine Königskerze – eine Menora aus der Natur
oder aus höheren Sphären – vom Gott Adonay … mit einer Botschaft an mich in
meinem ungleichen Kampf gegen Netanjahu, Trump, Putin und andere kleinere oder größere
Ungeheuer, die mithalfen, die Humanität aus der Welt zu tilgen, und das nach
dem Holocaust.
Da man Solches nicht hören will, tilgt man jüngst ganze Blogs – und den
Blogger noch dazu, frei nach Putin, so oder anders!
Die 7-Konstellation hat sich lange gehalten!
Wer genau hinsah und wusste, was eine Menora ist, konnte die - tiefere - Symbolik[1]
erkennen.
Nun kam ein weiterer Austrieb noch dazu, dahinter ein weiterer, ein Hinweis
darauf, dass alles in der Welt nicht nur gut eingerichtet, sondern vor allem der
Vergänglichkeit unterworfen ist, Symbolisches wie Götter - das Leben der
Pflanze im Werden, der Mensch als Individuum und der Gott, der angeblich alles
gemacht hat, damit es zu Grunde geht.
[1] Auch ohne Kabbala! Ich,
das Individuum und zugleich ein kleiner Gott, die 1, im Monat 3 des christlichen
Kalenders geboren am Tag 7 – nun vor der Erhabenen aus der Natur, die ihr Licht
selbst an trüben Wolkentagen und bei Regen in die Welt strahlt.
Etwas
für Zahlenmystiker?
| Meine Königskerze heute, im Juli 2026 |
Rund um die Königskerze … philosophieren
1. Das Erhabene … und die Erhabene
Lenau nennt an einer Stelle drei Erscheinungsformen des Erhabenen: das Hochgebirge, den Ozean und die Musik des vergötterten Beethoven, was ich in jungen Jahren ähnlich sah, ohne noch viel von Mozart gehört zu haben.
Heute ist der absolute erste Platz bei mir doppelt besetzt, gefolgt von Schubert und allen anderen.
In der hiesigen Pflanzenwelt aber erhaben ist die Königskerze, bescheiden aufblühend mit immer neuen Blüten, doch über anderen thronend, königlich, fürwahr!
Wer ihr den Namen gab, vielleicht schon vor Jahrtausenden, musste nicht lange überlegen, nur betrachten, werten und benennen, am höchsten im Irdischen ausgerichtet, am König, der manchmal auch ein Gott sein wollte.
2. Die Königskerze, immer aufrecht, nur manchmal auch geknickt,
gebeugt von der eigenen Blütenlast, die auch die Aufrechteste[1] niederzieht.
Wer über sich hinauswächst, vom starken Willen angetrieben oder von der Natur so bewegt, der scheitert gelegentlich an sich selbst, die edle Pflanze dem Menschen ein Gleichnis.
3. Die Königskerze,
mehr als eine Heilpflanze und Metapher: ein Symbol, gleich der Lilie im Wappen.
4. Die Königskerze- ein Blütenwunder
andere Pflanzen, Bäume blühen einmal, oft nur kurz, dann ist Schluss – die Königskerze, ein Fundus an Blütenknospen, öffnet täglich neue Blüten, um Insekten aller Art anzuziehen, Hummeln, Wildbienen, Käfer, Wesen, auch, um den menschlichen Betrachter zu erfreuen, denjenigen, der noch Freude am Wachstum hat und an den Phänomenen des Schönen.
Wenn einer, einmal verliebt in die Königskerze, von dieser Schönen nicht mehr genug haben kann, immer neue anpflanzt, um sich bald darauf im Blütenmeer zu sonnen, mit den Wespen, die ihm nichts antun, dann ist das aus meiner Sicht gut verständlich.
5. Raupe gegen Königskerze, tierisches Leben gegen pflanzliches, hässliches, ekliges, abstoßendes, obszönes gegen das Schöne angeschaut mit Augen, was hat Priorität – und was sagt der Buddhist dazu, wenn ein Naturfreund die Raupe entfernt, um die Schöne zu retten?
Höheres Leben gegen niederes – wer will werten?
Wer nützt dem Menschen am meisten, die Schönheit Spendende, die Pflanze, oder die Raupe, die die Königskerze in zwei Tagen kahl frisst, die Erhabene zur Zwergin reduzierend?
Tag für Tag hatte ich sie beobachtet, an den Teichen an der Tauber im renaturierten Bereich, von dem kleinsten Anfängen heraus, immer wieder abgelichtet, Bilder ins Netz gestellt, für andere, die nicht laufen konnten oder wandern und spazieren, so lange, bis sie, mir ebenbürtig, vor mir stand, in voller Blütenpracht – ein wahres Bild der Schöpfung!
Doch dann kamen die Raupen, die Gefräßigen, um das Schöne in kurzer Zeit zunichte zu machen, die hohe, hehre Blume zum Wack, irreversibel, denn diejenige, die oft den Rasenmäher überlebt, kann sich davon nicht mehr aufraffen!
Und doch sind auch die Raupen ein Teil der Schöpfung, gleich der Schlange, von Gott gemacht oder von der Natur, die für viele Menschen, Naturvölker, der Gott schlechthin ist, anbetungswürdig wie die Sonne du das Licht.
Jude und Christ, ohne viel Sinn für die Ehrfurcht und das Leben, schlagen in ihrem religiösen Wahn alles kaputt, Pflanze, Tier und Mensch; Ungläubige, Heiden, sie halten es ebenso, nur die andere Seite verteufelnd.
Und der Buddhist, der die kleinste ehrt und am Leben hält, wie würde er meine tat werten, als ich die Raupen entfernte und in den Teich warf, für die Karpfen dort, um die Schöne zu retten?[2]
[1] Manche meiner deutschen Landsleute aus dem rumänischen Banat wurden während der kommunistischen Diktatur nach 1945 und unter Ceausescu „geknickt“, gleich den Rumänen, Walchen und Moldauer, in den Türkenkriegen. Sie blieben gebeugt und fügsam auch später in den Jahren in Freiheit.
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Geknickt aufrecht
Eine „Enthauptete“ unter den Königskerzen sah ich in diesen Straßen auch schon, gleich den Disteln in Goethes Prometheus-Gedicht, doch wohl kaum von Knaben!?
[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Raupe eines Schmetterlings befällt eine Königskerze am Teich und frisst sie kahl Oder als auch ich einmal Gott spielte, in die Schöpfung eingriff und die letzte Königskerze gegenüber doch noch rettete
Mit Bildern auch von der Raupe.
| Meine Königskerze - schönstes Exemplar |
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Raupe eines Schmetterlings befällt eine Königskerze am Teich und frisst sie kahl Oder als auch ich einmal Gott spielte, in die Schöpfung eingriff und die letzte Königskerze gegenüber doch noch rettete
| Die Blüte der Königskerze |
Bei mir geht es wahrlich königlich zu –
Ich lebe unter Königskerzen und habe Umgang mit Königen, mit Zaunkönigen. Der König kommt am Morgen und geht auch wieder; die Kerzen aber bleiben den ganzen Tag - mit ihrem Gelb der Sonne entgegenleuchtend.
Die Königskerze – majestätisch erhaben, eine Wucht der Urnatur!
Die alten Griechen schon schätzten sie als Heilpflanze.
Spät im Leben erst entdeckte sie, abgelenkt durch viele Dinge, neben der Distel und auf der Suche nach dem einfachen Leben.
Aufrecht und schön in einer Gestalt, darüber hinaus auch noch edel, hilfreich bei Krankheit, also gut – dem Menschen ein Vorbild?
Einige wilde Exemplare dieser Spezies habe ich hier angesiedelt, vor meiner Haustür, der – halbzahmen - Eidechse, die auch hier gerne weilt, eine Freude!
| Königskerze - die schönste weit und breit |
| Königskerze - die schönste weit und breit |
| Königskerze, die schönste weit und breit |
Der steinerne Garten, der auch ein Kräutergarten ist,
das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, das ist mein Garten, klein, aber fein, im Bonsai-Format!
Das Gärtchen auf nur zwei Quadratmetern nur vor der Terrasse, das langsam Gestalt annimmt, Stein für Stein, Strauch für Strauch, ist er ein Garten Eden für die Eidechse, den Dauergast, der schon vor dem Anlegen der Lebensoase da war; für mich aber ist er eine Beobachtungsplattform in meiner neuen Forschungswelt der Insekten, für Pflanzen und Tiere in kleinsten Lebensform und für Phänomene, die ich in all den Jahren der Naturbeobachtung in freier Wildbahn dort so nicht erleben konnte – die jagende Eidechse, die kletternde Eidechse oder die Wespe, die keine Wespe ist.
Was ich früher nie sah, sehe ich jetzt!
Im Politischen war das so – und in den Bereichen der Natur ist es ebenso, man muss nur genauer hinsehen, um Wesentliches zu erkennen.
Der steinerne Garten – Ort der Ruhe und der Kontemplation
Die Steine sind schon da, nur das Wasser fehlt, denn hier gibt es keine Quelle.
Hinzufügen muss ich es, Gott mimend, wenn die Wesen kommen sollen, das das Wasser brauchen, um zu leben.
So sitze ich da, beobachte – und sinne nach bei Wasser und Stein: über das Leben und über die Vergänglichkeit allen Lebens.
| Die Blüte der Königskerze |
| Königskerze |
Der Zaunkönig und die Königskerze
„Ich bin klein und brauche nicht viel“, sagte der Zaunkönig[1]. „Und immer, wenn ich hier vorbeischaue, im dichten Strauch, finde ich etwas, was ich zum Überleben brauche!“
Was er dort fand, konnte die Königskerze[2] nicht wissen, die Erhabene, die groß war, aber verkannt.
„Meine strahlenden Blüten im Gelb der Provence und der Toskana locken Insekten an, manchmal auch Maler; vor allem stehe ich aufrecht, was mich von den meisten Menschen unterscheidet.“
[1] Einer meiner Lieblingsvögel, in der Hierarchie gleich nach dem Rotkehlchen angesiedelt.
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Zaunkönig im Schnee
[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Silberdistel und Königskerze - das Gesicht des Taubertals rund um Tauberbischofsheim
| Eidechse auf der Jagd nach Fliegen zwischen jungen Königskerzen |
| Die Blüte der Königskerze |
Wo Wasser ist, ist Leben
Das sage ich mir täglich, wenn ich den Microkosmos beobachte, eine kleine Welt, die ich mir hier aufgebaut habe, vor der Tür, immer wieder Wasser nachgießend, um Pflanzen wie kleinsten Tieren über die Sommerhitze zu helfen, über den großen Mittag, der alle lähmt, auch den Denkenden, der schreibt.
Drei Auftragswerke verfasste ich über Wasser[1], über das Lebenselixier, ohne dass nichts geht; nicht aus höherer Inspiration oder aus freiem Willen, nur vom Überleben bestimmt in der geistlosen Zeit egomanischer Materialisten.
Hungern kann der Mensch lange, einen Monat sogar, was ich nach eigenen Erfahrungen mit dem Hunger weiß. Ohne Wasser aber ist er – bei allem Öl und Reichtum – nach zwei Tagen tot.
Die Araber in der Wüste, die die kühle Oase lieben, nicht die sengende Sonne im heißen Sand, wissen davon, auch manche Juden; deshalb kämpfen sie für ihr Wasser – mit Öl und Feuer, existenziell …in ferner Erinnerung an die Gärten von Cordoba wie an die sprudelnden Quellen Granadas in der Alhambra.
Mehr als hundert Seiten schrieb Menschheitsgenie Leonardo, der auch über den Stein in Einsamkeit[2] schrieb, über das Wasser.
Nun beißt sich auch bei mir wieder die Schlange in den Schwanz – nach dem Nachdenken über Wasser und den Stein Einsamkeit in Büchern sitze ich nun, fast am Ende meiner Tage, vor dem löchrigen Stein, in Kontemplation, und denke nach über die Wirkung des Wassers und den Stein in der Zeit, beide auf das Leben verweisend.
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wasser ist Leben – doch mit kostbarem Trinkwasser spült der Deutsche sein Klo und wäscht am Samstag sein Auto vor Haustür
[2] Mein Werk dazu, dass in der BNP zu Paris eingesehen werden kann, ist schon seit dem Erscheinungsjahr 2015 vergriffen.
| Meine Phalanx aus Königskerzen |
| Steine |
| Noch ein Stein, Sandstein |
| Die Königskerze und der Stein |
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Silberdistel und Königskerze - das Gesicht des Taubertals rund um Tauberbischofsheim
Die Königskerze - ein „Tischlein-deck-dich“ für Meisen und andere Singvögel
Heute waren einige da, an den sechs Königskerzen in meinem steinernen Garten, der auch ein Kräutergarten ist, für die Eidechsen, aber ein Garten Eden und ein kleiner Urwald als Jagdrevier nach Insekten.
Der Tisch war reich gedeckt, kaum sichtbar für menschliche Augen. Wersich dort eingenistet hatte, Kleinsttiere aller Art, Raupen, Käfer?
Ich sah nur das emsige Picken, nicht anders als in der Kastanie vor dem Fenster, wo auch Meisen am Werk sind. Nur so einfach fotografieren lassen sich die flinken Meisen nicht.
Die Königskerze – die Raupe war auch schon da,
„Nun werde ich sie eine Weile gewähren lassen, nur so, zu Beobachtungs- und Forschungszwecken, bevor ich wieder Gott spielen und in die Schöpfung eingreifen werde, die Raupe entfernend wie damals, in freier Natur , am Teich“; das sagte ich so vor mich hin, in Gedanken – auch darüber nachsinnend, dass der selbstherrliche Mensch – als selbst erklärte Krone der Schöpfung – immer wieder in die Werke der Natur eingreift, oft rücksichtslos und nur von Gier getrieben, doch alttestamentarisch korrekt; schließlich ist die Erde etwas, was man sich untertan machen soll, aus der Sicht der Leviten und Bibelschreiber von damals, Pflanzen, Tiere, ganze Völker, wenn es sein muss, um selbst zu überleben. Darwinismus lange vor Darwin?
Kaum zwei Zentimenter groß, spann sie sich ein, oben, in der Krone der Majestätischen; dann noch einmal an einer zweiten Pflanze; doch nur für kurze Zeit. Lange konnte sie sich dort nicht halten. Bald darauf waren die Nimmersatten selbst weggefressen - von Wespen, was ich annahm, oder doch von Meisen, was heute hier zu beobachten war?
Insekten nisten sich ein im Blütenwerk der Königskerze mit immer neuen Blüten – die Singvögel aber picken sie weg, dankbar für das Tischlein-deck-dich, das der Naturfreund ihnen bereitet hat oder Mutter Natur selbst, dort, wo ein Mensch nur selten hinkommt.
| Sonnenblumen und Mais-Feld |
Schatzgräber wider Willen – was ich noch fand bei meinem Rundgang durch den Wald, ohne danach gesucht zu haben
Es gibt auch immaterielle Werte in einer durch und durch materialistisch bestimmten Gesellschaft, die eine Leistungsgesellschaft sein will – und in der nicht Denker über Werte reden, sondern zynische Gestalten aus der Politik bestimmen, was – gerade – als Wert zu gelten hat oder ein Unwert ist, „Umwerter“ von oben, hier und dort!
Wenn ich losgehe, in den Wald, an den Fluss, in die Natur, durch die Fluren und steinreichen Felder mit „Kulturen“, mit Sonnenblumen und Mais, Gerste und Hafer und Weizen, durch seltene Wiesen, dann ist es nicht immer die Lust, die mich antreibt, sondern der „Frust“, wie es im Volk heißt oder die Ärgernisse der Krankheit[1], gegen die ich in der Natur Ablenkung und Trost suche.
Der Weg ist dabei das Ziel.
Nach Motiven, über die ich später schreibe, brauche ich nicht zu suchen, denn sie ergeben sich selbst, wen man die Augen offenhält und die Umwelt, die Natur, die uns umgibt, näher betrachtet.
Ein hypothetisches Ziel gibt es auch – gestern, die Steinriegel, die ich schon Jahren hier erwandert und auch fotografiert hatte, seinerzeit nicht nach dem „besonderen Stein“ suchend, sondern, Schlangen und Echsen beobachtend, nach dem leben in den – scheinbar toten – Steinhaufen!
Wie viele Hände wurden gebracht, um diese Hügel, die fast schon Berge sind, so aufzutürmen?
Einige Dutzend davon gibt es in dieser Gegend – inspiziert habe ich sie fast alle, über Steine nachdenkend und über den Weg der Steine, lange nach der Steinzeit und der Entstehung der vielen Steine,
Das Positive zuerst: ein springendes Reh, hin zum Waldrand und in die Geborgenheit des Waldes – zu weit für meine Kamera; ein paar Aufnahmen machte ich trotzdem, immer noch in Gedanken an die steinigen Felder, auf den nichts wächst ohne massive Düngung, und an die Steinhaufen und trockenmauern als Botschafter aus einer vergangenen Zeit.
Das tote Reh hatte ich fast schon vergessen – nun folgten neue Tote, die Blindschleiche, totgetreten am Wegrand, dann zwei weitere tote Marder, zu makaber für eine Bild-Veröffentlichung, ein Kopf mit Zähnen, dann noch ein plattgefahrener Kopf im Feld mit Fell, wahrscheinlich unter die Räder gekommen bei dem gerade erfolgten Abernten des Gerstenfeldes mit dem Mähdrescher, der so tödlich für das höheres Leben ist wie der Rasenmäher in der nahen Stadt-Zivilisation für Millionen Insekten.
Und dann, zur Krönung des motivisch ergiebigen Rundgangs noch, ein Höhe- und Glanzpunkt noch der modernen Kultur-Gesellschaft: an der gleichen Stelle am stillgelegten Gleis, wo ich früher schon ein paar angetrunkene Alkoholflaschen mitgenommen hatte, die Reste eines Gelages, zur Toilettenreinigung, denn Wodka wirkt auch desinfizierend, antibakteriell, nun eine neue Segnung:
Umweltmüll!
Ein Übermensch hatte dort einen Teil seiner Kleiderkammer entsorgt, mit Rucksack!
Wenn das Pferd davon scheu wird, wenn es vorbeigeführt wird, ist das kein Wunder! Doch bisher ließ man das dort liegen, der Vergänglichkeit überlassen – wie die drei toten Marder, um die sich keiner weiter kümmert!
[1] Über die Gründe schrieb ich erst vor Tagen, Ursachen, die – neben der Enthauptung meines Blogs bei WordPress und der Vernichtung meiner Aufklärungsarbeit aus 17 Jahren – lange zurückliegen, aber auch mit der ungesunden Nahrung aus den Supermärkten zusammenhängen, die für den Endkunden - und Darmpatienten - oft intransparent ist, weil die Politik das so ermöglicht.
Ich bin immer noch auf der Suche nach dem ganz einfachen Leben, habe dieses Endziel aber – menschlich-allzu menschlich und nicht immer konsequent – leider noch nicht erreicht.
| Carl Gibson mit Stock am Waldrand, Juli 2026 - der Weg ist das Ziel, Motive fallen dem Betrachter zu |
| Sonnenblumen Feld |
| Sonnenblume mit Hummel |
| Sonnenblumen und Mais-Feld |
| Steinreiches Feld |
| Wiese mit Apfelbäumen |
| Landschaft mit Steinriegel |
| Blindschleiche, tot |
| Die neuen Segnungen der Zivilisation - Windräder verschandeln die Landschaft, doch die Profite stimmen wohl - Energie-Autarkie? |
| Steinriegel |
| Landschaft mit Hochsitzen |
| Hochsitz - ein Bollwerk der Moderne an sich!? |
| Kultur und Zivilisation - "Entsorgte", weggeworfene Kleidung: Umweltmüll ... am stillgelegten Gleis bei Dittwar gen Tauberbischofsheim |
| Ahorn mit Hochsitz, Landschaft |
| Ahorn am Feld, 20. Juli 2026 |
Einen Aronstab habe ich nicht, aber einen Ahornstab[1],
auf den ich mich stütze und auf den ich mich verlasse auf meinem Rundgang durch den Wald – ein Gefährte ist er, ein Weg-Begleiter, der den Gang, der jederzeit auch der letzte Gang sein kann, weniger einsam macht – und der auch hält, was er versprach ohne zu reden, auch dort, wo das - oft schon morsche – Haselnussholz versagt.
Das lehrte mich die Natur im Wald.
Ein Gleichnis für das Leben!?
Also bedenke man zur rechten Zeit, auf wen man sich stützt, wem man vertraut; denn, kommt es zum Genickbruch am Hang, ist auch das Hadern über die eigene Nachsichtigkeit vergebens.
[1] Ein paar Tage ging er mir verloren, da abgelenkt fotografierend und von Tausend rotierenden Gedanken im Kopf, Beiträge konzipierend, schreibend und wieder schreibend, auch ohne Stift und Papier: dann aber fand ich wieder, am „schönen Ort“, den andere auch schon zum „Abort“ machten. Jetzt stütze ich mich wieder auf den bewährten Freund und Gefährten.
Darüber hinaus hatte ich bis vor Tagen ein paar Ahorn-Austriebe vor der Terrasse, die dort nicht wachsen dürfen – und die mir man jetzt genommen hat mit dem Weißdorn, der Schatten spendete - mit der Gartenschere und der Säge, „enthauptend“, doch passen zum Geist der Zeit – wie die anderen aus der Dunkelheit und dem Nebel Avalons meinen ganzen Blog bei WordPress und meine Arbeit aus 17 Jahren – einfach „ausge-merz-t“ mit Stumpf und Stiel - als „Unkraut“, wobei die Ausmerzenden bestimmen, was ein Unkraut ist, was zur Kultur gehört oder auch nicht – und was ausgerottet werden darf und muss von denen, die ohne Kultur auskommen, bis auf die Un-Kultur!
Den Ahorn und das lichte Holz des Ahorns seit je her wertschätzend, habe ich auch noch einen hellen Ahorn-Tisch, eine Tavola Grande im Toskana-Stil, eine Erinnerung aus besseren Tagen, dazu auch die passende Bank zum Tafeln auch aus Ahorn-Holz, beide Stücke Maß-Arbeiten, angefertigt von dem väterlichen Freund Walter Popp aus Wachbach, der nicht nur ein ausgebildeter Schreiner war, sondern auch ein begnadeter.
Vgl. auch:
| Carl Gibson, 2026 |
Der Aasgeruch in der Nase, er wandert mit,
ins traute Heim -
und selbst in dem Rucksack ist er noch da, zwischen den Steinen, an die makabren Reste des Marders erinnernd, die so schrecklich sind, um sie bildlich ins Netz stellen – „to graphic to broadcast“ – wie die Bilder aus Gaza gleich nach Kriegsbeginn, die aber heute wieder aktuell sind, wenn man am 19. Juli 2026 die Toten von Gaza unter den Trümmern ausgräbt, um die nahen Angehörigen doch noch zu bestatten, wie es dort Sitte ist und Brauch.
Nicht weit vom Aas entfernt, durchflatterte ein Trauermantel die Sterbe-Landschaft mit den vielen toten Steinen, die trotzdem reden und dem blühenden Leben im Grün der Sommerhitze.
Den Letzten begraben die Hunde, heißt es – und die Schmetterlinge umflattern das Grab.
Eine Metapher der Zeit, nicht nur in Gaza?
Auf dem Meeresboden wandeln,
nachdem das Wasser sich dort zurückgezogen und vor einiger Zeit schon abgeflossen ist: das tat ich gestern und vorgestern, doch nicht zum ersten Mal im Leben, mich geistig in einen zeit versenkend, als die Erde noch friedlich und ohne Menschen war.
Was ich sah: eine Welt der Steine,
Steine, die sich wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrer Entstehung von einem Menschenwesen anschauen ließen, denn die Fahrer der schweren Baumaschinen, bestimmt keine Mineralogen, hatten wohl kaum die Zeit zur näheren Betrachtung beim Ausheben der Schneise hier, im Wald.
Eine Steinwelt tat sich mir auf – Strukturen, Schichten, Konglomerate, tote Steine, Sand, Geröll, umgeben von pflanzlichem Leben der herben Art wie der leiblichen, dornige Disteln neben lieblichen Königkerzen und verblühendem Johanniskraut.
Das Aas war auch noch da, duftend, auf seine Weise an die Vergänglichkeit aller Dinge erinnernd – mit den vielen Steinen und dem großen Stein, ein Obelisk aus der Natur – wie gestern erst, gleich David, aus dem Fels geschlagen.
Ein Natur-Idyll mit Gestank!?
Jeder Stein – eine Geschichte!
Wer über die Zeit nachdenken will, der betrachte den Stein.
Zwei Erkenntnisse der traurigen Art,
die mich eigentlich schon längst dazu hätten bewegen müssen, die Feder für immer niederzulegen und tatsächlich nur noch zu schweigen
Naturerlebnisse lassen sich nicht vermitteln – und philosophische Erkenntnisse auch nicht, weder über Bilder aus der Natur das eine, noch über kluge Worte das andere.
Es ist wie mit dem Glücksmoment in anderen Bereichen, das man im Augenblick erlebt, das aber schnell verfliegt, nur die Erinnerung zurücklassend an erlebtes Glück.
Darf der Schweigende aber, der doch so viel erkannt hat, die eigene Gesellschaft und das Los der Welt ein paar Halunken überlassen, indem auch er wegschaut – in Meditation vertieft, gar in mystische Versenkung?
Die Zecke (Nr. 5!) – ein Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?
Wozu diese Plagegeister gut sind, weiß wohl nur der, der sie erschaffen hat.
Gleich anderen unseligen Einrichtungen der menschlichen Gesellschaft im modernen Staat, greifen sie alle an, den Hund wie den Menschen, der als Naturfreund den Wald durchschreitet, oft am Waldrand und aus Halmen auf dem Weg, von unten, an den Beinen hochrasend in warme, feuchte Hautgebiete, um sich dort festzubeißen, das Blut des Körpers infizierend mit tödlichen Viren, aber auch von oben, den Schädel des Denkers im Visier.
Irrweg der Evolution auf dem Weg der Kreatur hin zum höheren Menschen?
Mein Missmut, nur zeckengiftbedingt?
Neben anderen Heimsuchungen im Leben überlebte ich auch diese!
Fünf dieser kleinen Bestien konnte ich noch stoppen, als sie, jeweils an einem anderen Tag, an mir hochrasten auf dem Waldweg oder sich gerade erst festgebissen hatten im Kniekehlen-Bereich, am Bauch; sogar an einem heiligen Ort; die anderen fünf aber erreichten ihr Ziel und mussten erst später mit einer Spezialpinzette von mir entfernt werden, während die geröteten Stellen auf der Haut noch eine Weile blieben.
Fünf Zeckenbisse – angesichts der mehren Dutzend Waldgänge in den letzten Wochen ist das nicht viel; schließlich erlebte ich an anderen Orten[1] schon ganz andere Attacken dieser Blutsauger - in der Umwelt, aber auch in der Literatur, wo sie geistige Dinge aussaugen garniert mit seltenen Fakten, einen Vampirismus[2] beflügelnd, der manchen den Weg in die Natur vermiest, verübelt … und anderen die Lust an bestimmter Literatur.
[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.
Mehr zum Thema:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Tücke in der Natur – Zecken
Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?
[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!
[1] Etwa in Eberbach, nahe Heidelberg, aber auch hier, im Taubertal, in Oberlauda.
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Zecken, Kakerlaken, Ratten, Giftschlangen – wird der fromme Buddhist alle Plagewesen am Leben lassen, auch, wenn sie ihn vergiften und sein Leben auslöschen?
[2] Mehr dazu aus meiner Feder im Netz unter dem Stichwort „Nosferata“! Auch das ein Thema in Variationen!
Das steinerne Meer ... inspiriert zum steinernen Garten |
| Perlmuttfalter am "schönen Ort", den die Natur geschaffen hat |
| Die Königskerze und der Stein |
Ein natürlicher Obelisk - an das alte Ägypten der Pharaonen erinnernd und an den biblischen David - aus dem Stein herausgehauen von Michelangelo |
| Königskerze, Distel, Johanniskraut - ein Kunstwerk der Natur am Todesort |
| Aus der Erdentstehung - Konglomerat mit diversen Einschlüssen |
| Muschelkalk-Struktur |
| Trauermantel |
| Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet im heißen Juli 2026 |
Judasohren am Holunderstamm, eingetrocknet, doch schon nach dem ersten Regen erwachen sie zu neuem Leben |