Die weiße Taube und der Rabenvogel – ein Gleichnis zum „Geist“ der Zeit, vorgegeben aus der Natur vor meiner Haustür
Ein trüber Wintertag mit Nebelschwaden und schlechter Sicht.
Trotzdem griff ich, fast instinktiv, zur Kamera, um den großen Vogel einzufangen, nicht weit von mir, auf dem Fenstersims am Nachbarhaus. Eine Taube hatte sich dort niedergelassen, eine weiße Taube, ein besonders großes Exemplar, fast doppelt so groß wie andere Tauben!
Doch zum Foto kam es nicht. Während ich auf noch mehr Licht wartete, um das verschwommene Weiß einzufangen, dahinter auch die Lichtbotschaft aus der Natur an diese tumbe Welt, stürzte sich eine Krähe aus den Lüften auf den Friedensboten, schwarz und boshaft, und trieb so das holde Geschöpf aus der beschaulichen Kontemplation!
Was blieb der Taube anderes übrig, als das Heil in der Flucht zu suchen, gleich anderen Schwachen in der Gesellschaft oder im Staat, die den Starken weichen müssen, den Starken, die oft auch die Bösen sind.
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