Samstag, 11. Juli 2026

Zitronen mit 4 Konservierungsstoffen, gewachst – der Weg von Argentinien nach Deutschland ist weit – und die ungesunde aus den Supermärkten muss wohl sein?

 

 

Carl Gibson, Naturfotograf, Buchautor, Juli 2026, unter Disteln,  2,5 Meter hoch

 
Zitronen mit 4 Konservierungsstoffen, gewachst – der Weg von Argentinien nach Deutschland ist weit – und die ungesunde aus den Supermärkten muss wohl sein?

Weil der deutsche Politiker, der das alles möglich macht, es so will? Und die EU?

Die rücksichtslosen deutschen Discounter verkaufen auch alles!

Heimgekehrt vom Aldi-Einkauf lese ich den Beipackzettel und staune:

Konserviert mit Imazalil, Fludioxinil, Thiabendazol, Oxidadpolyethylene. Gewachst mit Shellac.

Lesebrille und Lupe müssen her, um das zu lesen?

Was ist noch „gesund“ an einer Zitrone, die so behandelt wurde?

Ist das noch zu steigern?

Da ich aus gesundheitlichen Gründen keine Industrie-Säfte kaufe, setze ich mir Limonaden an mit, Bio-Zitrone.

Zwei kaufte ich für 1, 69 Euro bei Aldi, ein halbes Kilo Tage vorher – eine zerfiel sofort, schimmelte vor sich hin.

Bald darauf stellten sich Darmprobleme ein – und mit diesen kamen die Fragen nach den Ursachen!

War es die unreife Melone von LIDL, von der Stiftung des deutschen Christenmenschen Schwarz aus Heilbronn, der mehr als 8 Milliarden Euro schwer sein soll? Die so unreif war wie jene Aldi kurz davor?

Waren es die unreifen Pfirsiche aus dem gleichen Laden, die in sich zusammenschrumpften, ohne nachzureifen, die ich aber nicht wegwerfen wollte, weil ich prinzipiell keine Nahrung wegwerfe, wohl wissend, was Hunger ist, aber auch, was Verschwendung bedeutet?

Wenn keine Abhilfe geschaffen wird, wird es munter so weiter gehen. Korrupte, verlogene, heuchlerische Politiker machen es möglich, während der Bürger, der solche Produkte verzehrt, krank wird – und der schon Kranke noch kranker – zur Freude mancher Ärzte und der Pharma-Industrie![1]



[1] Mehr dazu hier:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Was die verschimmelte Roma-Tomate aus Spanien von Aldi mit manchem deutschen Politiker verbindet - man hat wohl beiden das Reife-Gen weg amputiert!?

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der genmanipulierte Uralt-Aldi-Apfel im Regal - und Millionen gesunde Äpfel in der Natur, die verrotten!

 

Carl Gibsons Philosophie- und Essayistik-Blog: Die steinharte Aldi-Birne ist nach ein paar Wochen immer noch steinhart – gibt es überhaupt noch unverdorbene Lebensmittel, reine Nahrung, noch nicht genmanipuliertes Obst, Getreide und Gemüse?

 

Natur und Leben - Carl Gibsons Blog, neu - Carl Gibson' s Nature and Life- Blog, new, 2026: Der Uralt-Apfel am Frischestand vor der Haustür – verkauft wird er doch! In diesem Jahr wird es in dieser Gegend wohl kaum Äpfel geben!

 

Es macht keine Freude, solche Beiträge zu verfassen, aber sie müssen sein, wenn nicht alles, was nicht stimmt in der deutschen Gesellschaft, im Sumpf verschwinden soll.


 Ein Paradies der Schmetterlinge – und noch ein Opfer … von Gift oder Sommerhitze?

Ausgeschildert ist es nicht – man muss es finden oder zufällig darauf stoßen, in der Waldschneise, hier, am Höhberg.

Nachdem ich dort schon einen interessanten Stein gefunden hatte, einen selten mit Quarz-Strukturen, sah ich mir die Gegend noch genauer an – und fand, neben viel Natur und 1 000 Schmetterlingen, einen toten Marder, über den sich schon die Aasfliegen hermachten.

Die Disteln werden dort, unweit von Distelhausen, wo das Bier herkommt, gute zweieinhalb Meter hoch – Königskerzen sprießen dort in voller Pracht

Und Bilder von Schmetterlingen, für die man sonst viele Tage braucht, lassen sich dort in wenigen Stunden schießen.

Leben und Tod, dicht beieinander.

Steine sah ich dort auch, große, gewaltige Steine und viele kleine, mit Profil und ohne, aus dem Wald kommend, nicht ahnend, das schon ein paar Meter unten, im Tal des Bibers an dem Muckbach, die Zivilisation wartet, mit einer Bank für Wanderer, Radlern und Menschen, die mit Hunden spazieren gehen.

Das verendete Tier, das zum Himmel stinkt, nehmen sie nicht wahr, noch die Königskerzen und die Schmetterlinge und Insekten, die vergnügt durch das Sonnenlicht fliegen und schwirren, nur noch Wenigen eine Freude.


 

Leben und Tod, dicht beieinander! Zum Ableben eines Marders im Wald

Zu Gesicht bekommt man ihn selten. In der Nacht, wenn er ums Auto schleicht, erkennt man oft nur die Augen und verschwommene Konturen einer kleinen Bestie, die sich davonschleicht, nachdem die Zündkabel zerbissen wurden. (Eine Horror-Fahrt durch die Nacht vor Jahrzehnten in Südtirol mit Frau und Kind erinnert mich noch daran!) Populär ist er also nicht, der Marder! Und er hat Feinde, auch unter Menschen!

Wenn er dann scheidet, wen schert das wirklich?

Es ist, wie wenn ein Wolf stirbt oder eine Schlage; gut, dass die Bestie tot ist, sagt man sich, un geht zur Tagesordnung über!

Mich berührte der Tod der Kreatur trotzdem, die vor mir lag, nachdem mir schon der Aas-Geruch in die Nase gestiegen war, ein penetranter, ekliger Moder-Geruch, der auch an tote Menschen erinnert, an Opfer in Gaza, die heute sterben in vielen Kriegen und die unter den Trümmern liegen, während die Kultivierten der Zivilisation wegschauen, ergriffen von Nächstenliebe und Humanität.

Es geht dem Menschen wie dem Vieh[1] – und mache Bestie muss sterben, nicht nur im Alten Testament, bei Brahms und in Chabrols Film, auch in der Natur, wo manchmal Gift nachhilft, Rattengift, vergiftete Köder für den Fuchs oder die Bisamratte, bei deren Agonie der Naturfreund manchmal unfreiwillig zusehen muss.

Nach dem toten Reh[2], das ich fand, ohne danach gesucht zu haben, nun wieder ein Kadaver. Das Reh meldete ich; den Marder hingegen muss man nicht melden, erfuhr ich bei Nachfrage.

Also nimmt die Natur sich des Toten an und entsorgt die Reste auf natürliche Weise – über Maden, die alles auffressen werden, bis auf das Fell und die Knochen.

Den Schmetterling stört der Geruch[3] nicht, denn er fühlt sich auch auf dem Misthaufen wohl, auf dem Weinberg, und auf dem Haufen, den der Mensch in der Natur hinterlassen gleich seinem Hund.

 

 

Der tote Marder



[2] Ein springendes Reh sah ich auch in diesen Tagen, neben dem Fuchs im Abendlicht, aber auch ein totes:

 

Natur und Leben - Carl Gibsons Blog, neu - Carl Gibson' s Nature and Life- Blog, new, 2026: Das tote Reh

 

So, wie ich in Jahrzehnten des Waldgangs noch nie erblickt hatte, in voller Pracht und Schönheit, aber tot.

 

[3] Ein Thema, das ich seit vielen Jahren in Variationen gestalte, kritisch:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Stinkt der Fisch vom Kopf her? Phänomenologe Carl Gibson über psychopathologische Phänomene, speziell über das „Stinken“ und den Gestank in der deutschen Literatur der Gegenwart und in der deutschen Politik, genauer im Bundespräsidialamt

 

Auch ein Grund, meinen Blog von der Welt zu tilgen?

 

Königskerze, daheim, im steinernen Garten




Disteln, 2,5 Meter hoch


Carl Gibson, Naturfotograf, Buchautor, Juli 2026, mit Stab



Carl Gibson, Naturfotograf, Buchautor, Juli 2026, unter Königskerzen

Der Weg, die Schneise






Schmetterlinge, 



Königskerzen, wuchtig in der Natur


Königskerze am Stein




Distel


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