Freitag, 10. Juli 2026

Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

  

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026

Marienkäfer auf der Dachwurz

 

Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

Eingelegt in Ziegenmilch, angeblich!

Ausprobiert habe ich es noch nicht, denn seit etwa 5 Jahren lebe ich allein; außerdem fehlt mir die Ziegenmilch!



 Der steinerne Garten heute mit Königskerzen

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026


Die beste Idee, die ich in diesem Jahr hatte:


der steinerne Garten!

Im Kopf lange schon da, jetzt aber umgesetzt, 
aus der Freude am Wachstum -
in der Kargheit!

Der Japaner verstehen mich; einige Wüstenvölker aber, die das Wasser schätzen, verstehen mich auch.




Dachwurz – „Blattläuse sind überall“, sagt sich das Marienkäferchen, auf der Suche nach einem Frühstück

Auch in Carls steinernem Garten.

Dachwurz[1], wer kennt schon Dachwurz?

Eine Pflanze aus meiner Kindheit, neben Portulak[2], das zwischen den Pflastersteinen im Hof hervorspross, wenn es Frühling wurde im deutschen Dorf im Banat, um den ganzen Sommer hindurch auch zu bleiben und aufzublühen – in allen möglichen Farben, während die Dachwurz auf den Dachziegeln des Schuppens thronte, mir, dem Kind, ein lebendes Rätsel.

Wozu braucht man die Dachwurz?

Meine plötzlich aufkommenden Warzen an den Händen sollte ich damit einreiben oder mit rebensaft nach dem Zurückschneiden der Reben[3], hieß es!

Die Alten wussten es noch, hatten ein paar Antworten. Wir, hier du heute, wissen es nicht mehr, denn wir haben inzwischen andere Mittel, die bei Krankheit helfen.

 



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dach-Hauswurz

 

Nach der Heiligen Hildegard auch ein Aphrodisiakum für Mann und Frau. Die Heilige musste es wissen!

 

Eine meiner frühen Ambitionen im Naturbereich: ich hatte ernsthaft die Absicht, in die Phyto-Therapie einzusteigen, ein Blütentraum, neben anderen, die nicht reiften.

 

[3] Geholfen hat dagegen dann Taubenblut, in welchem ich die Hände badete, falls es kein Zufall, dass die vielen Warzen auf einmal alle verschwanden.



  

     Der steinerne Garten, der auch ein Kräutergarten ist,

das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, das ist mein Garten, klein, aber fein, im Bonsai-Format!

Das Gärtchen auf nur zwei Quadratmetern nur vor der Terrasse, das langsam Gestalt annimmt, Stein für Stein, Strauch für Strauch, ist er ein Garten Eden für die Eidechse, den Dauergast, der schon vor dem Anlegen der Lebensoase da war; für mich aber ist er eine Beobachtungsplattform in meiner neuen Forschungswelt der Insekten, für Pflanzen und Tiere in kleinsten Lebensform und für Phänomene, die ich in all den Jahren der Naturbeobachtung in freier Wildbahn dort so nicht erleben konnte – die jagende Eidechse, die kletternde Eidechse oder die Wespe, die keine Wespe ist.

Was ich früher nie sah, sehe ich jetzt!

Im Politischen war das so – und in den Bereichen der Natur ist es ebenso, man muss nur genauer hinsehen, um Wesentliches zu erkennen.


Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der steinerne Garten – eine Alternative zum grünen Rasen rund um das Haus? Von den Japanern lernen!? Die Wasserverschwendung der Wohlstandstaaten ist systembedingt“- Die Wasserversorgung muss ebenso „ökologisch umgebaut“ werden wie die Energieversorgung, denn Trinkwasser ist ein knappes Lebens-Gut, das noch knapper wird! Anreiz zum Nachdenken!


      Der steinerne Garten – Ort der Ruhe und der Kontemplation

Die Steine sind schon da, nur das Wasser fehlt, denn hier gibt es keine Quelle.

Hinzufügen muss ich es, Gott mimend, wenn die Wesen kommen sollen, das das Wasser brauchen, um zu leben.

So sitze ich da, beobachte – und sinne nach bei Wasser und Stein: über das Leben und über die Vergänglichkeit allen Lebens.

 

  

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