Freitag, 10. Juli 2026

Insekten habe keine Lobby

 

Carl Gibson, Juni 2026

 


Die vielen kleinen Netanjahus in Deutschland oder Insekten habe keine Lobby

Die vielen kleinen Massenmörder, nach denen keiner mit internationalem Haftbefehl des ICC der UNO fahndet - das sind die braven deutschen Biedermänner mit ihrem Rasenmäher[1], die in ihrem Ordnungssinn, Ordnungsliebe oder Ordnungswut - und als gute Saubermänner auch in natürlichen Dingen – Millionen Insekten einfach hinwegfegen aus der Umwelt, ohne darüber nachzudenken, was sie tun und anrichten, daheim, vor Haustür, wo der Rasen gepflegt aussehen soll, steril, sauber, jeder Grashalm gleich lang, wie auf dem Fußballplatz drei Häuser weiter oder in Wimbledon nach dem Regen, aber auch auf dem Wochenend-Grundstück unter den Bäumen, damit ihnen das Gras nicht über den Kopf wächst.

Gleich den Kindern Gaza, aus deren Schar man 17 000 umgebracht hat, einfach so, während die kultiviert-zivilisierte Welt dabei zusah, sterben Insekten in großer Zahl, gute und böse, weil die Ordnung Priorität hat in Deutschland, neben der Sauberkeit, daheim, jedoch nicht vor der Haustür in der Umwelt, wo der Hund den Ton angibt und auch den Geruch.

Insekten habe keine Lobby [2]– und das, obwohl sie nützlich sind, nicht als Betäuber wie die korrupten Politiker aus der deutschen Volksvertretung und in der EU mit ihrer Demagogie im frivolen Lobbyistentum für eine Seite, sondern als Bestäuber!

Wenn der Deutsche später den Honig essen muss, der in China oder sonst wo auch „in der EU“ gepanscht wurde oder, wenn keine Äpfel an den Apfelbäumen hängen, weil die Bestäubung ausfiel, dann ist die Verwunderung groß!

 

 



[1] Werte gibt es und Werte, andere Länder und Nationen, andere Sitten:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Rasen und der Gartenzwerg – Dekadenzphänomen „Rasen“ – „Rasen“ um das Eigenheim ist nutzlos und umweltschädlich, der Ursprung von Wasserverschwendung, Düngung, Motorlärm

 

Wenn ich am Werk bin, Ruhe brauche und absolute Konzentration, dann muss ein anderer seinen Rasen mähen, Lärm machen und Gestank, weil es hier so der brauch ist, im sauberen Deutschland. Der Türke im Schrebergarten nebenan hat sich schon gepasst, als Hiergeborener, wie es ein Scholz formulieren würde, oder auch als Hinzugekommener wie der andere aus der Schar von „Merkels Gästen“, der, an deutschen Übermenschen ausgerichtet, auch den „schönen Ort“ düngt, natürlich, archaisch – wie daheim!

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Am "Locus amoenus" - mein "schöner Ort", die Idylle am Bach mit Stromschnellen verdreckt durch Umweltmüll

 

An Dekadenz-Phänomenen dieser Art nimmt – gleich dem roten Kotbeutel im grünen Gras - kaum einer Anstoß im sauberen Deutschland, eher aber an dem, der über solche Them schreibt.

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Ziegen in der Landschaftspflege – die perfekten Rasenmäher

 

[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Kinder von Gaza – sie haben keine Lobby

 

Noch ist es mir nicht gelungen, das dicke Buch aus zwei Jahren Vernichtungskrieg im Genozid zu drucken oder einen Verleger dafür zu finden, denn die Zeit, Verlage zu kontaktieren, hatte ich noch nicht.

 

Damit viele Beiträge dazu den Leser nicht erreichen, hat man jetzt meinen Blog bei WordPress gelöscht, einfach so, urdemokratisch wie in einer Diktatur!

 

  

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026

Marienkäfer auf der Dachwurz

 

Dachwurz - ein Aphrodisiakum, nach der Heiligen Hildegard, Quelle der Begierde für Mann und Frau - als Heilige der Christenheit muss sie es wohl wissen?

Eingelegt in Ziegenmilch, angeblich!

Ausprobiert habe ich es noch nicht, denn seit etwa 5 Jahren lebe ich allein; außerdem fehlt mir die Ziegenmilch!



 Der steinerne Garten heute mit Königskerzen

 Der steinerne Garten heute, am 10. Juli 2026


Die beste Idee, die ich in diesem Jahr hatte:


der steinerne Garten!

Im Kopf lange schon da, jetzt aber umgesetzt, 
aus der Freude am Wachstum -
in der Kargheit!

Der Japaner verstehen mich; einige Wüstenvölker aber, die das Wasser schätzen, verstehen mich auch.


   Deutschland ist mir zur Mausefalle geworden,

aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt – aber wahrscheinlich ist mein armes Vaterland immer noch die beste Mausefalle der Welt, eine Insel der Seligen, wie es mein persischer Bekannter vor Jahren schon betonte.

Der ersten Mausefalle konnte ich mit etwas Glück entspringen; dann habe ich auch die zweite Mausefalle glücklich überlebt, verirrt in Ost-Berlin, lange vor der Wende; schließlich Kiew, das auch eine Mausefalle[1] war, vor drei Jahrzehnten – also werde ich auch die letzte vielleicht noch meistern, mit etwas Glück!? Wenn die Katze davor es zulässt!



[1] Die Beiträge dazu findet man mit etwas im Internet, darunter:

 

Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Carl Gibson: In der Mausefalle - Psycho-Trip nach Bukarest

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: In der Mausefalle, in Ostberlin -Carl Gibsons Stasi-Kartei besteht seit 1981. Auszug aus: Carl Gibson Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Im falschen Land? Und in der Mausefalle? „Vielleicht werde in den Emir von Katar doch noch um Asyl bitten, um gnädige Aufnahme im Alter, fall ich dort nicht zum Moslem werden muss, in der heißen Wüste“, bilanziert Carl Gibson heute, von der Freiheit im Alter träumend

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: „Reise nach Kiew“, aus dem Buch-Projekt: „Drei Reise-Erzählungen“ von Carl Gibson

 

   Die dümmste Idee, die ich je hatte:

den Deutschen etwas Wahrheit[1] bringen!

Eine Illusion!?

Bei den Rumänen habe ich das nicht einmal versucht; schließlich kannte ich meine Pappenheimer!

In Deutschland aber bestand wenigstens Hoffnung, Grund genug, den Versuch zu wagen.

Es blieb beim Versuch.

Ergo schreibe ich heute Essays.

 



[1] Ein weites Feld und großes Thema in Variationen – aus meiner Feder gibt es dazu Dutzende Beiträge, oft grundsätzlicher Natur, die man „googeln“ kann, u. a.:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Ein Häppchen Wahrheit – Carl Gibsons Angebot an die deutsche Gesellschaft, an den deutschen Staat, das nicht angenommen wurde

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen