Samstag, 4. Juli 2026

Symbiose

 

 

Symbiose  - Ameisen siedeln Blattläse an



Vor meinen Augen, auf der Terrasse in meinem steinernen Garte, der auch ein Kräutergarten ist 



Symbiose

Wie es der Zufall will - Kaum hatte ich den Beitrag über „Parasitismus“ in der Insektenwelt zu Ende geschrieben, als ich hier, vor meiner Terrasse und in dem frisch angelegten steinernen Garten, der auch ein Kräutergarten ist, eine Kolonie entdeckte, in welcher Blattläuse, dort von Ameisen angesiedelt, eifrig Dienst tun und süße Säfte absondern, weil Ameisen das Süße so lieben!

Ein Volk unterwirft das andere, das ihm dient – im Bienenstock, wo die Königinnen von frechen Invasoren totgestochen werden, um das eigene Volk dort zu etablieren, aber auch bei den Ameisen, die für sich arbeiten lassen – wie die Kommunisten, Blutsauger und nutzlose Drohnen, die mich einst zum „Parasiten“ erklärten, zum Arbeitsscheuen, um mich dann auch ins Gefängnis zu werfen, weil ich nicht so wollte, wie es die Usurpatoren wollten. Mehr dazu in meinen Memoiren.


Carl Gibson, Juni 2026


Kuckuck und Moral – oder: Sklaverei, Parasitismus und Kultur

Wenn ein Insekt ein anderes für sich arbeiten lässt in der Natur, die ohne Moral ist, dann nennt das der moralische Mensch der Wissenschaft „Sklaverei“ und „Parasitismus“, den Kuckuck tadelnd, weil er ein Kuckuck[1] ist.

Nimmt der Mensch der Biene aber den Honig, anderen Tieren das Leben und das Fleisch, dann nennt er das „Kultur“ … und auch noch „Zivilisation“, falls es diese zu verteidigen gilt, eine andere auslöschend, wenn es sein muss.



[1] Den Ruf des scheuen Vogels, der ein natürlicher Meister der Täuschung ist, anderen das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Brut überlassend, hörte ich auch schon in diesem Jahr, im Frühling und aus der Ferne. Es ist jedoch nicht einfach, einen Kuckuck aus der Nähe zu fotografieren. Also begnügt sich der Dichter oft mit dem Gleichnis des Verteufelten, über dessen Verhalten sich der moralische Mensch, der nie einen Kuckuck in der Natur gesehen hat, selbstherrlich erhebt.

Nachdem ich dem Vogel einige Stunden hinterhergelaufen war, stellte ich dann doch noch ein paar Bilder ins Netz, Inspirierendes auch für die Fabelgeschichte aus meiner Feder:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der eitle Kuckuck

Sowie:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Puppe


  

Seit fast fünfzig Jahren gehe ich in den deutschen Wald

In all der Zeit bin ich dort aber noch keinem Grünen begegnet. Die Grünen kommen seit je her ohne Natur aus.

Einst hatten sie zwar den Anspruch, eine natürliche Alternative zu sein in der politischen Szene des Staates Deutschland hin zum Wechsel und zur Veränderung; heute aber, während die Deutschen nach anderen Alternativen Ausschau halten, machen die Grünen das, was alle anderen Parteien auch tun, nur um mit zu regieren, wenn auch in den Abgrund.

 



Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft

 hinter dem Polizeigebäude an der Rückwand


Königskerzen in den Straßen von Tauberbischofsheim in der Nachbarschaft
im Hintergrund ein Haus Madonna und Kind


 

Königskerzen in der Nachbarschaft

Gut geschützt und immer in Sicherheit, hinter dem Polizei-Gebäude an der Rückwand und – segensreich -vor dem Haus gleich daneben unter der Madonna mit Kind, passend zur fränkischen Landschaft, Low and Order und ein Christentum der archaischen Art.

Meine „Phalanx von Königskerzen“ etwa 100 Meter entfernt ist da wohl auch nicht deplatziert?

 

  


 Buchecker - die Früchte der Rotbuche


 
Buchecker, die Früchte der Rotbuche

Grimmelshausens Simplizius soll davon satt geworden sein, auch noch roh, nicht geröstet oder gebacken als Brot – doch nur im Roman, im Schelmenroman!

 



 Rotbuche mit Bucheckern - im deutschen Wald 


Buchecker

Ich habe schon viele Wälder gesehen, erwandert, in manchen Staaten der Welt - 

der deutsche Wald aber ist etwas Besonderes!


 

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