Sonntag, 28. August 2011

In freier Natur Pilze sammeln - eine philosophische Angelegenheit!?


 

 In freier Natur Pilze sammeln - eine philosophische Angelegenheit!?



Was treibt, was lockt uns hinaus in den Wald zum Pilzesammlen?

Allein die Lust, einen selbstgefundenen Steinpilz zur Mahlzeit zu verarbeiten,
die Delikatesse zu genießen?

Es ist mehr!

Es ist das Erkenntnisinteresse,
die Lust zu erfahren,
was die Natur an Vielfalt hervorbirngt,

das Beobachten des Werdens und Vergehens,
das Nachdenken über Sein und Zeit,
über den Kreislauf der Atome und Elemente in der Natur.

Sein oder Nicht-Sein: darüber kann ein Pilz entscheiden.


Hexenröhrling -
der rot-bunte Stiel scheint eine Warnung der Natur.
Das gelbe Fleisch verfärbt sich an der Schnittstelle sofort dunkelblau.
Es fällt schwer, diesen Pilz als genießbar anzusehen. 







Das wussten schon die Römer - dem Limes entlang kann man sie finden,
im Schwäbisch-Fränkischen Wald ebenso wie im Odenwald
oder in den Alpen.



Nadelwald im süddeutschen Raum - hier pulsiert das Leben in vielen Formen.



Brombeerstrauch mit reifen Früchten - sie hängen nicht zu hoch.
Trotzdem:
Spitze Dornen sowie die Angst vor Zecken und dem Fuchsbandwurm halten manche Wanderer davon ab, nach den Leckerbissen zu greifen.
Die Vögel des Waldes danken dafür.



Im Dunkel des Waldes sprießen Pilze heran - verwachsen im Miteinander.



Pilze - sie sind alt wie die Welt und erscheinen in großer Vielfalt.


Jungwald




Die Feuchtigkeit des See-Ufers (hier: der Ebni See) begünstigt das Pilz-Wachstum.



Die süßen Früchte - hoch oben im Sonnenlicht!


Ein gelegentlicher Blick nach oben enstpannt die Nackenmuskulatur und vermittelt neue Perspektiven.
Der Wald:
Ort der Einkehr und der peripathetischen Medidation,
ein Gegenpol der Ruhe zur stresserzeugenden Gesellschaft.


Alle Fotos: Monika Nickel

Copyright:Carl Gibson.Alle Rechte vorbehalten.











Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen