Donnerstag, 1. August 2013

Der Eichelhäher ... und eine kleine philosophische Geschichte, Auszug aus: Faustinus, der glückliche Esel

Der Eichelhäher

und eine kleine philosophische Geschichte, 

Auszug aus: Faustinus, der glückliche Esel



Der Eichelhäher in den Zweigen einer blühenden Akazie




Er sei sehr scheu, sagt man ...



doch weitaus scheuer ist der Kuckuck, den man oft hört, aber nur selten zu Gesicht bekommt


Die schönen Federn dieses räuberischen Rabenvogels kompensieren das disharmonische Krächzen der Stimme







Das Rotschwänzchen und der Eichelhäher



Eines Tages, als viele Tiere von nah und fern vergnügt im Kreis zusammen saßen, hielt der Esel die Zeit für gekommen, seine wichtigsten Fernziele zu definieren, damit jedermann etwas vor Augen habe, woran er seine künftige Existenzplanung ausrichten könne, ein Sinnobjekt der Zukunft, das realistisch war und sogar wahrscheinlich – ganz nach der Evolution, die aus einfachen Gebilden wie dem Wurm höhere Wesen gemacht hatte wie Ochsen, Kamele, Affen, Elefanten und die längst schon ausgestorbenen Drachen der Urzeit, die Dinosaurier.


Die Natur selbst hatte ihm ein Gleichnis zugespielt, eine Fabel der nackten Wirklichkeit, die reinigend und erhöhend wirkte wie die Katharsis des Purgatoriums.

„Freunde!
Die Geschichte, die ich euch heute erzählen will, ereignete sich vor wenigen Tagen vor meinen Augen im holden Mai. Hier oben auf dieser hohen Säule, wo Fortuna thront, hatte ein Rotschwänzchenpaar sein Nest errichtet – ein kleines Vogelnest als Heim für die künftige Brut.
Das emsige Bauen erfreute mein Herz; und sehnend erwartete ich ihr kommendes Glück. Bald waren die Eier ausgebrütet. Neues Leben regte sich. Die Kleinen piepsten mit Macht – und die Eltern flogen weit hinaus, um ihnen kräftigende Nahrung zu bringen.

So wuchsen sie heran.

Und Tag für Tag wurde ihr Schreien fordernder. Die Kleinen schrien so laut, bis der bunte Eichelhäher aus dem nahen Hain auf die Beute aufmerksam wurde. Er stürzte heran, schnell und unerbittlich wie der Habicht auf die zarten Kücken und wollte schon ein flaumiges Rotzschwänzchenjungen verschlingen, als ich gerade noch mit einer Stange dazwischen fahren konnte – wie damals auf dem Misthaufen im Hühnerhof.

Wieder konnte ich das größte Unheil verhindern. Der Häher stob aufgeschreckt davon, und ich atmete erleichtert auf. 
Wieder einmal war eine Tragödie verhindert worden.

Doch als ich am nächsten  Morgen hoch sah, war das Nest leer, verwaist. Selbst die enttäuschten Eltern waren in ihrem Schmerz auf und davon geflogen.

Eindeutig, Freunde, ist die Moral dieser Geschichte!

Und sie verweist auf die Struktur unserer Lebenswelt, die immer noch so ist, wie sie ist:

So lange ein Tier das andere auffrisst, wird es den ewigen Frieden nicht geben, von dem die Tiergemeinschaft träumt.

Wir müssen etwas gegen diesen Zustand tun – und wir müssen das Sein der Welt ändern, indem wir zunächst unser Verhalten ändern!

Nicht das Schwert ist die Lösung, noch die Hetzjagd!
Nicht der Triumph der Starken über die Schwachen! 
Sondern das Mitleiden, die Milde, die Friedfertigkeit und die Einsicht.
Darüber last uns nachdenken und handeln!

Erst wenn der Löwe Beeren frisst wie der mächtige Waldbär, dann hat die Tierheit eine Zukunft!
Der ewige Frieden ist meine große Sehnsucht! Mit ihm kommt sicher auch die Liebe und das lange Glück!

Vertrauen wir der verborgenen Gottheit ohne Namen!

Wenn Gott es will, werden wir die Einsamen von heute zu einer großen Gemeinschaft zusammen führen, zu einer Gesellschaft von souveränen Geistern. 
Wir werden ihre Melancholie heilen und aus ihnen ein Volk von freien Tieren machen! 

Und wir werden auch, wenn das allmächtige Schicksal es zulässt, bessere Tiere formen und edlere Tiere, die lachen, die weinen, die die Schöpfung achten – noch über Prometheus hinaus!"

Keine neuen Tiere sollten es sein, keine Übertiere wie in den Staaten der Wölfe und Bären – und wie jüngst erst bei uns im Reich der Esel, sondern sittlich höher stehende Tiere, dem Mitleiden verpflichtet und der Fernstenliebe; Tiere, die alle Grausamkeit hinter sich gelassen und für alle Zeiten überwunden haben. 
Das Verhalten des Wolfs in der Runde, der das Jagen und das Kreidefressen aufgegeben hatte und der gütig drein blickende Braunbär ermutigten ihn zu solch kühner Vision.
Der nicht mehr wilde Wolf schleckte jetzt Haferschleim und Griesbrei wie die Menschenkinder aus dem Märchen und der starke Brummbär begnügte sich fortan mit Beeren. 
Der mächtige Hirsch äste vergnügt an Waldrand und der grimmige Eber mit den scharfen Hauern nahm mit Eicheln und Kastanien vorlieb. Wenn die Not groß war, und wenn es sein musste, fraß selbst der Teufel Fliegen.
Das Blutvergießen hatte ein Ende – und die Schlachtanstalten wurden beseitigt. 

Kein Schafott sollte es mehr geben und kein Schlachtfeld, auch wenn Metzger und Krieger ihr Handwerk verloren.

„Wir werden die Tiere an dieser Tafelrunde zusammen führen, Auge in Auge, den Hund und die Katze, den Wolf und das Schaf, den Mungo und die Kobra – und wir werden daran arbeiten, das Bewusstsein mächtiger zu machen als den Trieb.

Wenn wir den Leu, den Wolf und den Kondor dazu bringen, Pflanzen zu fressen, um zu überleben, wie es Hirsch, Bär und Eber vormachen, dann können Darwin und Pawlow einpacken. Der freie Wille und das höhere Bewusstsein werden einst über jeden Determinismus siegen und über jeden Trieb. 
Dann werden alle Friedfertigen an einem Tische sitzen in einer Runde. 
Dann haben wir es wieder – das neue Avalon!

Dann erst wird meine große Sehnsucht gestillt sein“.

Solches verkündete der Waldesel in einer heiteren Stunde.

Er ist und bleibt ein Idealist, ein Anarchist, ein Utopist, kommentierten einige Pharisäer auf dem Markt, die das Hinauf der Kreatur nicht wahrhaben wollten. Die klare Hierarchie des Himmels sprach dagegen, die Engelsordnungen und die Struktur der Schöpfung. Nach ihrer Auffassung sollte der gierige Wolf ein Wolf und das blökende Schaf ein Schaf bleiben. Die Notwendigkeit, an einem sittlichen Ziel festhalten zu müssen, an einer regulativen Idee, das sahen die Verstockten nicht.

Einige, die das lebensfreudige Tun im Garten mit Argusaugen beobachteten, hielten den Waldesel gar für einen Ketzer, für einen weltanschaulichen Sektierer, der nicht nur der freien Liebe, sondern auch einer großen Gleichmacherei das Wort redete, einer aristokratischen zunächst – und dann gar einer kommunistischen?

Die offizielle Religion der Republik und damit das Fundament des Staates werde so untergraben, argwöhnten sie, obwohl er gelegentlich auch von Gottheiten redete und von Werten, die in der ungeschriebenen Magna Charta der Eselsrepublik verankert waren.

„Wie hältst du es mit der Religion – und mit dem schöpferischen Vater dahinter?“

provozierte ihn eines Tages ein Schriftgelehrter, als Faustinus sinnend durch den Park streifte. Viele Tiere spitzten die Ohren, um zu hören, wie der Esel nun den Kopf  aus der Schlinge zog. Selbst Götter konnten an solchen Fragen scheitern.

„ Götter sind ewige und glückselige Wesenheiten – und in ihrer ewigen Glückseligkeit leben sie in den Intermundien, ohne sich um den Lauf der Gestirne und um das Einzellos der Tiere zu kümmern. In ihrer Vollkommenheit und in ihrem ewigen Glück sind sie uns ein Vorbild, dem wir nacheifern sollen. Doch Gottheiten greifen nicht in unser Tun ein. Wir brauchen sie nicht zu fürchten!“

So rechtfertigte sich der Bedrängte, der die Lehre seines Urahns seit langem verdaut hatte, die Botschaft Epikurs, der alle Angst und Furcht aus der Welt schaffen und durch die Lebensfreude ersetzen wollte.

Epikur hatte den Garten Eden zu neuem Leben erweckt, für seine Zeit, für die Renaissance und für alle Tiere von heute, die Ohren hatten, um bestimmte Weisheiten zu hören. Denn hinter der Überwindung von Erbsünde und Höllenqual wartete die Freiheit – die eigentliche Selbstbestimmung der Individuen. Ein sinnvolles Leben war nur dann zu gestalten, wenn keine Abhängigkeit vorhanden war – und die Angst generierende Abhängigkeit.

Freigeistigkeit blieb der Grundsatz all seines Philosophierens. Denn alle Denker, denen er seine Erkenntnisse verdankte, waren Aufklärer gewesen, die frechen Sophisten ebenso wie Sokrates, Diogenes, der große Epikur, die Universalgenies der Renaissance bis hin zu Voltaire, Heine und Nietzsche, um nur einige Anständige des Geistes zu erwähnen. Dogmen und Tabus sollte es in seinem Umfeld keine geben.
Wenn ein Grünling kam oder ein Laubfrosch, dann durften sie zwitschern oder quaken wie ihnen Schnabel und Maul gewachsen waren.

Der Meister nahm jedes Tier ernst, respektierte seine Wesenheit und sein Sosein; er hörte ihm zu, ließ es gewähren und entließ es auch so frei, wie es gekommen war. Jeder Mitwirkende nahm aus der geistigen Runde nur das mit, was ihm wichtig war. 

So vollzogen sich die Metamorphosen der Einsicht ohne Druck und in der Zeit.
In seinem Reich war jeder Philosoph auch ein König. Jeder schuf sich selbst das Nova Concordia.

Sein Garten ist auch künftig sein Heim und seine Schutz- und Trutzburg, die offen ist und trotzdem wehrfähig.

Weil die schwer erkämpfte Freiheit und der Friede auch gewahrt und verteidigt werden mussten, wurde auch viel über Kampf und Krieg philosophiert, über die großen Schlachten der Weltgeschichte und über die bewegenden Ideen dahinter bis hin zum Kampf des Lichtes gegen die Finsternis – undogmatisch und offen für jedes Argument. 
Wie es viele Wahrheiten gab, so gab es auch viele Methoden, die sie erhellten. Existenzerhellung aber bedeutete Existenzbewältigung.

Eng am Leben philosophierend, zwischen Sein und Nichts, zwischen Glück und Abgrund, war aus dem naiven Novizen aus Siebenbergen ein Magister geworden, ein Meister der Syllogistik, der Aphoristik und der Essayistik, ein Denker und Lehrer, der seine Schüler ebenso verblüffte wie die einstigen Lehrer in fernen Transsylvanien – bis hin zum Kardinal.
Als sein Stern allmählich wieder zu steigen begann und Ruhm, den er nie erstrebt hatte, fernere Eselsohren erreichte, bot ihm eine Abordnung kleiner Eselstaaten die Senatorenwürde an und bald darauf auch noch die Aussicht auf das höchste Amt im Staat. Doch der bescheiden gewordene Esel blieb sich weiterhin treu. Wie er das Kreuz verschmäht hatte, weil ihm die Natur schon ein schweres aufgeladen hatte, folgte er auch diesmal der Geste eines berühmten Vorfahren. Mit Empedokles, dem Elementarphilosophen, der die Winde zügelte und am Ende seines Lebens in den Ätna sprang, wies das hohe Amt zurück.
Auch ihm war die individuelle Freiheit lieber als die Krone eines Herrschers, weil ein Herrscher ewig einsam und keine Macht wirklich frei war. 

Wo aber die Freiheit fehlte, das gab es auch kein Glück.



Auszug aus Carl Gibson,

Faustinus, der glückliche Esel

Mehr unter:




Junges Rotschwänzchen (Hausrotschwanz)




Copyright für Fotos und Text: Carl Gibson


Freitag, 19. Juli 2013

Reptilien an der Tauber - Eidechsen, Blindschleichen und Nattern in Deutschland, Ein Streifzug durch die heimische Natur

Reptilien an der Tauber - Eidechsen, Blindschleichen und Nattern in Deutschland

Ein Streifzug durch die heimische Natur












Zauneidechsen im Taubertal



























Zauneidechse senkrecht an der Betonwand aufwärts





Zauneidechse senkrecht an der Betonwand abwärts





Natter - Schlingnatter, sie frisst auch Eidechsen 


Die Blindschleiche ist eine beinlose Echse, keine Schlange,
obwohl sie wie eine Schlange aussieht und wie diese züngelt.

 Die Blindschleiche ist weder blind,
noch ist sie giftig.


Mehr Infos unter:






Blindschleiche, Detail




Blindschleiche, Detail

























Tote Blindschleiche



Blindschleiche an der Wand



Man trifft sie im Wald an, im alten Gemäuer, am Wegrand, in alten Weinbergen.
Sie jagt morgens und nach dem Regen.
Die Blindschleiche ist harmlos und wirkt hilflos.





Glattnatter - ernährt sich  auch von Blindschleichen 


Junge Blindschleiche


Natter, Schlingnatter im alten Weinberg


Jungtier



Blindschleiche im Sommer, Juli






Besonders kurze und dicke Blindschleiche, die vermutlich den Schwanz verloren hat.



Schlingnattern, Glattnattern, Boden- und Baum-Nattern in der Tauber-Region


Beobachtungen mit philosophischen Implikationen




http://de.wikipedia.org/wiki/Schlingnatter



Natter kreuzt 


Diesmal in der Rinne, nicht in der Ritze



Typisch Schlange: starre Augen, während Eidechsen und Blindschleichen bewegliche Lider aufweisen


Züngelnde Natter,
mit der gespalten Zunge nimmt sie Gerüche wahr.



Die sonst scheue Natter diesmal zutraulich



Flüchtend





Mauer-Akrobatik


Feinste Unebenheiten reichen aus, um sich davon zu schlängeln,
auch senkrecht die Wand hinauf!



In der Abendsonne



Natter im Weinberg


Die Natter ist ungiftig - ihr Biss ist harmlos.
Hingegen ist die Kreuzotter eine Giftschlange. 


Die meisten Menschen bekommen nur selten eine Schlange zu Gesicht.



Einzelne Nattern sind standortreu.


Sie lieben die Sonnenwärme vormittags und am Abend.




Faszinierende Bilder einer interessanten Kreatur.



Die Schlingnatter 


Sie frisst Eidechsen, Blindschleichen, Mäuse, die sie zunächst erwürgt und dann ganz verschluckt.



Kletterkunst


Die Natter bringt lebende Junge zur Welt.



Immer gut getarnt


Die Natter kommt Monate lang ohne Nahrung aus.


Weltabgewandt


Zum Knäuel zusammengerollt, doch wachsam


In der Spalte



Angepasst



Kontemplativ













Aphoristisches zur Natternbeobachtung



Darben für die Freiheit

Die Schlange hat eine beneidenswerte Eigenschaft: 
Sie kann Monate, ja ein ganzes Jahr ohne Nahrungsaufnahme auskommen, ohne Schaden zu nehmen. Philosophen hingegen müssen erst essen, bevor sie sich der Weisheit zuwenden.

Wie frei wären die Philosophen der Jetztzeit – und wie wahr wäre ihre Philosophie – wenn sie hungern könnten wie die weltabgewandte Schlange in der Grube, die nur ans Licht kommt, wenn und wann sie es will.

Nattern
im Taubertal

- beim Liebesakt?
"Natterngezücht"!?
Ein Schimpfwort aus der Bibel.
Die den Schlangen unterstellte Bosheit findet sich nur im Reich der Menschen.



"Eines Tages war Zarathustra unter einem Feigenbaume eingeschlafen, da es heiss war, und hatte seine Arme über das Gesicht gelegt. 
Da kam eine Natter und biss ihn in den Hals, so dass Zarathustra vor Schmerz aufschrie. Als er den Arm vom Gesicht genommen hatte, sah er die Schlange an: da erkannte sie die Augen Zarathustra's, wand sich ungeschickt und wollte davon. 
»Nicht doch, sprach Zarathustra; noch nahmst du meinen Dank nicht an! Du wecktest mich zur Zeit, mein Weg ist noch lang.«

»Dein Weg ist noch kurz, sagte die Natter traurig; mein Gift tödtet.« 

Zarathustra lächelte. »Wann starb wohl je ein Drache am Gift einer Schlange? – sagte er. Aber nimm dein Gift zurück! Du bist nicht reich genug, es mir zu schenken.« Da fiel ihm die Natter von Neuem um den Hals und leckte ihm seine Wunde."

Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Vom Biss der Natter

Selbst Friedrich Nietzsche, ein Philosoph, der wie kaum ein anderer durch die Schule der Aufklärung gegangen ist, kultiviert das Vorurteil, die Natter sei giftig.

Vorurteile dieser Art führen dazu, dass die schützenswerten Schlangen auch heute noch von Menschen erschlagen werden, aus Unwissenheit.




Unter Schlangen

lebt es sich weniger gefährlich als unter Menschen.
Das Gift der Schlange ist einschätzbar und zu vermeiden – die Tücke und Bosheit der Menschen aber ist es nicht.



Schlangen und Schlangen

Manchmal muss man eine gute Weile unter falschen Schlangen ausharren, um die Faszination der echten Schlangen erleben zu können.
Die Schlange ist in manchen Kulturen nicht nur ein heiliges Tier. 
Ihr Wesen ich durchaus philosophisch: Sie wendet sich von der Welt ab und zeigt ihr das werte Hinterteil in einer Weltverachtung, die einem Schopenhauer durchaus gefallen könnte.



Indikatoren

Wo Rauch ist, müsse auch Feuer sein, meinen einige.
Eine Schlangenhaut in der Wandspalte verweist tatsächlich auf die Existenz von Schlangen - wie die Quarzader auf das noch verborgene Bergkristall.



 Schlangenhaut nach der Häutung (Natternhemd)





Die Häutung der Schlangen

ist ein Prozess, der auch manchen Menschen zu empfehlen wäre – als Katharsis, als Reinigung der Seele, insofern überhaupt eine da ist.




Schlangengrube

Die wahren Schlangengruben findet man im Reich der Menschen – je „bürgerlicher“, desto falscher und verlogener sind sie.







Schlangengift

Während das Gift der echten Schlange den Körper lähmt und den Herzschlag zu Stillstand bringen kann, tötet das Gift der falschen Schlange die Seele ab, schleichend und still, ganz ohne zuzubeißen.




Echte und falsche Schlangen

Besser eine echte Schlange vor der Haustür, als eine falsche Schlange im Haus.



Schlange vor meiner Haustür



Auf die Dosis kommt es an

Das Gift der echten Schlange ist – richtig dosiert – Medizin.
Das Gift der falschen Schlange hingegen tötet immer, ganz egal in welcher Dosierung.





Die Dämonisierung der Schlange

beginnt mit der creatio imperfecta, mit der Geschichte vom „Paradies“, in welchem – nach dem Willen des Schöpfers – der Teufel als Schlange existiert und die Frau verführt.
Ergo folgte bald darauf die Dämonisierung der Frau, denn ohne Evas Schwäche und Sündenfall wären nach dogmatischer Exegese alle Menschen noch im Paradies.






Abendruhe


Natter sonnt sich in der Weinberg-Mauer vormittags 


Heute in Bodennähe


Das Klicken der Kamera stört und wird sie bald vertreiben


Die Natter zieht ab ... zurück in die Grube?


Siesta - provisorische Veranda in der wand


Der Störenfried missfällt ihr


Auf und davon


Eine Auswahl an spontan entstandenen Fotos - mit dem Akzent auf den Perspektiven.

Zur genaueren Bestimmung und Beschreibung der Arten verweise ich auf die einschlägigen Nachschlagewerke, Lexika und Fachliteratur.

Einen individuellen Erfahrungsbericht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.


Hinweis für Wikipedia-Autoren: Falls Bilder aus der oben thematisierten Domäne benötigt werden, stelle ich diese gerne zur Verfügung, insofern vorhanden. 



Links, Bücher von Carl Gibson in wissenschaftlichen Bibliotheken, national und international:

WordCat:






DNB (Deutsche Nationalbibliothek):


KIT KVK (Virtueller Katalog Karlsruhe)




Deutsche Digitale Bibliothek:

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/entity/111591457


Zur Person/ Vita Carl Gibson - Wikipedia:


Copyright für Fotos, Film und Texte: Carl Gibson




Regimekritiker müssen in Deutschland ohne Tantiemen auskommen - 

 Der Preis der Wahrheit und der Preis der Freiheit!

Dafür ehrt das System Lobhudler und Verfälscher der Geschichte!

 



Autoren, die ihre Werke selbst verlegen, haben es schwer:

kein Marketing-Apparat verbreitet die Bücher über Seilschaften aller Art bis hinein in die Sphären der "Wissenschaft" und "Forschung".

Der Autor, der zudem auch noch alles finanziert hat, muss zusehen, wie er ohne Tantiemen auskommt,
während die verhätschelten Systemprofiteure mehrfach absahnen.

Handlanger  kommunistischer Diktaturen werden in Deutschland als Autoren geehrt,

während echten Widerstandskämpfern gegen Totalitarismus 

die Matratzengruft und das Hungertuch vorbehaltem bleiben.

Wer die Wahrheit verkündet, 
wird,
nicht anders, als zu Heines Zeiten,

ausgesperrt und darf verhungern,
geistig und physisch!

Das ist der Preis der Wahrheit!
Das ist der Preis der Freiheit!




 

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