| Graureiher in der Morgensonne |
| Graureiher in der Morgensonne mit Taube |
Der Graureiher in der Morgensonne vor meiner Haustür
Bis zur Tauber muss ich nicht gehen – wie so oft – um ihn zu erleben;
während ich mein karges Frühstück einnehme auf der noch kühlen Terrasse, das
zweite nach dem Milchkaffee schon in der haben Nacht, kommt er herangeflogen
aus den Lüften und setzt sich, wo gerade noch eine Taube saß, in die Spitze
eines Baumes, den schwächeren Vogel, den ich gerade abzulichten gedachte in der
hellen Morgensonne, mit Macht verdrängend.
Also fotografiere ich ihn, den Scheuen, der, nicht weit hier, am Stadtrand,
am Jakobsweg dort wohl seinen Horst hat, wo ein ganzes Dutzend Reiher hausen.
Nicht selten fliegen mir einige dieser Vögel tagsüber über den Kopf, um hier am
Bach oder an der nahen Tauber zu landen, wo es frischen Fisch gibt, auch ohne
Anglerschein.
Die Sonne strahlt in an – er scheint bereits satt zu sein, schon nach dem
Frühstück, das es ich aus dem Brehmbach holt, unmittelbar unter ihm, auch das
Mittag- und Abendessen, wenn der Tag im hold ist. Jährlich werden dort Fische
eingesetzt, ein paar tausend Forellen aus der Rhön, zwei im Jahr für den Angler,
die anderen für den Reiher, den es hier auch als Silberreiher gibt, nur
seltener!?
Wie ich dem Biber[1]
nachstieg, drei Jahre hindurch, in der Region an den Bächen, vor allem aber an
der Tauber, so machte ich Tausend Reiher[2]-Aufnahmen,
stellte die Bilder ins Netz, auch auf Mäusejagd, da Mäuse vielleicht sättigender
sind als Fische – und leichter zum Fangen.
Über den Dingen thront er, saturiert und selbstzufrieden – und unter ihm
das Tosen der Welt: eine Dame mit Hund, nach alter Schule noch wandelnd, ohne
Handy, dann ein Jogger, ein Traktor, Fußgänger, der Zug über das die Gleise am
Viadukt rollend, dann noch eine jüngere Frau mit Hund, die Enkelin vielleicht,
und auch ohne das Handy vor der Nase, das Statussymbol schlechthin, das heute
in Deutschland zum aufrechten Gang gehört.
Auf den Abflug wartend, stehe ich eine Viertelstunde fast reglos da – und
verpasse diesen doch, gleich manchem im Leben.
Der Vogel ist frei – und er fliegt, wohin er will und wann er es will.
[1] Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Biber in
der Tauber-Region
Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Biber an
Fluss und Teich
[2] Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Graureiher
im Brehmbach im Winter
Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Reiher im
Flug
Einige
Beiträge dazu verschwanden mit dem Löschen meines Blogs bei WordPress durch unbekannte
Kräfte aus der Dunkelheit.
| Tomaten verschimmeln kurz nach der Ernte |
Glanz und Elend der Genetik - die Neuzüchtungen sind einfach nicht lagerfähig, verschimmeln vor meinen Augen
| Ob gelb oder rot und obwohl an der Luft - sie degenerieren schnell |
Die kleine Eidechse erkundet die Welt am steinernen Garten
| Kleine Eidechse erkundet die Welt am steinernen Garten |
| Kleine Eidechse erkundet die Welt am steinernen Garten |
| Nachwuchs in der Eidechsenfamilie im steinernen Garten |
| Nachwuchs in der Eidechsenfamilie im steinernen Garten |
Nachwuchs in der Eidechsen-Familie - der steinerne Garten, ein Ort des Lebens!
Aus einer Eidechse wurden zwei - jetzt sind es drei!
Wo die Eier abgelegt wurden, konnte ich nicht feststellen. Heute sehe ich nur die Frucht der guten Beziehung:
eine junge Eidechse, noch unsicher auf der Welt, huscht über die warmen Steine.
Wahrscheinlich werden es noch mehr?
| Oben auf dem Stein, kaum zu erkennen, die junge Eidechse, frisch auf der Welt! |
| Blick aus dem Fenster - die Goldruten hinter Stacheldraht |
Die Goldruten hinter dem Stacheldraht
Dier Goldruten – invasive Pflanze?
Ich muss nur aus dem Fenster schauen, über den Stacheldraht hinaus, um diese „Pracht“ zu genießen, in Gelb, fast wie bei van Gogh und bei der Königskerze.
Leute gibt es, die den Stacheldraht lieben, neben der Giftspritze mit Giften gegen Pflanzen und Insekten, Leute, die wohl nie hinter[1] Stacheldraht leben mussten!
Der Wald hier über Tauberbischofsheim ist voll von Stacheldraht, nicht viel anders als in den Vogesen[2] am Hartmannswilerkopf an den Kasematten aus dem Ersten Weltkrieg!
Manches edle Reh bricht sich dort das Genick – und wohl auch ein Naturfreund auf der Suche nach den Pilzen, die er hier nicht finden wird, im besonders trockenen Wald.
Die Goldruten findet man hier überall an den Schrebergärten,
nutzlos, doch schön!?
| Die Genügsame und Anspruchslose ist auch die Herrliche |
Die Genügsame und Anspruchslose ist auch die Herrliche
Viel braucht sie nicht, um zu leben, zu blühen und zu gedeihen, herrlicher noch als andere Pflanzen. Eine schmale Ritze zwischen Pflastersteinen genügt ihr schon, um dort zu wachsen, wo sie es will!
Viel Herrlichkeit wird sie jedoch dort nicht entfalten, dort, wo er erste Fahrradfahrer oder ein unachtsamer Fußgänger ihr zum Verhängnis werden kann!
Unter den Pflanzen gleicht sie den Genügsamen in der alten Philosophenwelt, Gestalten wie Sokrates und Diogenes, die mit ganz wenig zurechtkamen in der Welt mit den vielen Dingen, die sie nicht nötig hatten, um zu leben und um nach der Weisheit zu suchen oder nach Menschen.
Die Königskerze redet[1] nicht viel, sie strahlt nur ihr Licht in die Welt, immer neue Blüten hervorbringend, bis zuletzt, bis zu dem Tag, an dem die letzte Blüte erscheint, um von ersten den Dingen zu künden über die letzten.
[1] Carl Gibsons Philosophie- und Essayistik-Blog: Rund um die Königskerze … philosophieren
| Die Genügsame und Anspruchslose ist auch die Herrliche |
| Die Genügsame und Anspruchslose ist auch die Herrliche |
| Zurechtgestutzt mit dem Rasenmäher - Königskerze nach der Heimsuchung |
Zurechtgestutzt oder gleich enthauptet in einer Zeit der Dekapitation: die Königskerze und der kleine Blogger
Japaner und Chinesen sollten ihre Rasenmäher-Roboter mit Sensoren ausstatten, die Königskerzen erkennen, damit mehr von diesen herrlichen Heilpflanzen das Mähen überleben, das auch sonst von Menschen mit Ordnungssinn erledigt wird, auf konventionelle Weise, alles klein haltend und vernichtend, was die Herbizid-Spritze noch nicht erledigt hat.
Wer zu faul ist, um zu jäten, der rottet mit Giften aus, während andere das andere Aus-merz-en betreiben, und hält das Gras auf den Raseen klein, auch nach dem heißen Sommer, wenn kein Rasen mehr da ist, aber noch eine Königskerze, die die zum Licht will, hinauf, zur Sonne – wie die Japaner, die sich von dort oben herleiten.
Weit musste ich nicht gehen, um mir das nahende Trauerspiel anzusehen, ein paar Schritte nur, um die Ecke, denn dort strebte eine Königskerze selbstbewusst zum Himmel empor, gleich daneben der Roboter, lauernd im braunen Gras.
Würde sie die drohende Heimsuchung überleben?
Retten konnte ich sie nicht auf dem fremden Grundstück, ohne den Nachbarn zu provozieren. Also harrte ich der Dinge, die da kommen sollten – im Deja-Vu!?
Und tatsächlich! Der Mensch kam, kultiviert und zivilisiert mit seinem Rasenmäher und fuhr, wie schon einmal vor mir Terrasse erlebt[1], über die Königskerze hinweg, sie zurechtstutzend wie die Gesellschaft den kritischen Bürger, wenn er zu laut denkt, als Offizier oder als Gentleman.
Betreibt er einen Blog, auf dem er seine Erkenntnisse publiziert für alle Welt und ohne Lohn, dann nimmt man ihm auch den Blog, vielleicht auch noch den Kopf, wenn er es zu arg treibt mit der Aufklärung!?
Weshalb soll es dem Blogger besser haben als der Königskerze in der freien Natur, die auch nur so frei ist, wie es der selbstherrliche Mensch zulässt mit seinen Vertilgungswaffen, die vor keinen Insekten Halt machen, noch vor Königskerzen, die noch herrlicher sein wollen als er es selbst schon ist!?
Wie ein gerupftes Huhn steht sie nun da - wie ein Verhörter nach dem Verhör in den Tagen des Kommunismus – ohne die schönen Blätter, die alle weg sind – doch der Wachstumstrieb in der Mitte der Pflanze hat überlebt!
Sie darf es noch einmal versuchen – bis zum nächsten Schnitt mit der Sichel, der Sense oder mit dem Rasenmäher, der als rücksichtloser Mensch naht ohne Sinn für die Wesen der Natur oder als Roboter mit scharfen Scheren, der längst eine Waffe ist und ein Krieger ist, Feind von allem, was lebt.
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Christ, der ein Blumenfreund sein wollte … und das Los einer Königskerze auf dem Weg zum Licht
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| Symbiose - Ameisen siedeln gelbe Blattläuse an |
Die Symbiose an der Königskerze - Ameisen siedeln Läuse an, ein Schauspiel der lehrreichen Art in meinem steinernen Garten im Deja-Vu
Der wild gesprossene, mir Schatten spendende Weißdorn ist weg, musste weg, enthauptet in einer Zeit der Dekapitationen - mit einem scharfen Schnitt über der Wurzel, was dann auch den Leib stürzen ließ und den Kopf fallen; denn abgeschnitten von der Nahrungszufuhr und dem alles Leben erhaltenden Wasser stirbt jeder Kopf, fällt, noch vor dem späteren Absterben der starken Wurzel, wenn der Mensch auch das Nachtreiben verhindert.
Also suchten die Ameisen, die in dem Blattwerk des Weißdorns vor Wochen schon Läuse angesiedelt[1] hatten, begehrlich nach dem von jenen abgesonderten süßen Saft, nach einem neuen Wirt - und fanden diesen auch gleich daneben, in meinem Prachtexemplar aus der Phalanx der sechs Königskerzen.
Auf der Unterseite der behaarten Blätter der Heilpflanze: gelbe Läuse in großer Zahl!
Melkende Ameisen im Auf und Ab an dem Stengel von gestern der heute Stängel heißt, im geliebten Deutsch Goethes, das auch mein innig geliebtes Deutsch ist, dort, wo es noch nicht in verhunzter Form auftritt.
| Königskerze - Nachwuchs |
| Königskerzen - Nachwuchs |
| Buchautor und Blogger Carl Gibson unter verblühender Königskerze Ende August 2026 |
| Carl Gibson unter verblühenden Königskerzen Ende August 2026 |
Der Schriftsteller und der Gärtner
Der eine wirft seine kümmerlichen Körner aus, steckt ein paar Pflänzchen in die Erde – und fährt, wenn auch nicht sonderlich begabt, nach kurzer Zeit schon eine reiche Ernte in die Scheuer.
Der andere arbeitet oft lange Jahre - und schwer, um dafür nichts zu ernten, bei aller Begabung, nur Hohn Hohn und Spott und Neid, denn die Früchte – auch seiner Arbeit - geziemen den staatlich Protegierten.
Die Königskerzen in dieser Gegend sind - fast - alle schon verblüht
| Mein Prachtexemplar hält noch dagegen - Ende August 2026 |
| Eidechse unter der Königskerze zwischen Rosmarin und Lavendel |
| Verblühende Königskerzen in der Nachbarschaft - Ende August 2026 |
| Königskerzen in Dittigheim |
Dumm und verrückt waren noch nicht genug für das ganz große Geschäft[1],
„Herta Müller hat sich bei ca. 5 Verlagen eingeschlichen die mit ihr viel Geld verdienen.“
Aus der E-Mail des BND-Mannes Werner K. an Carl Gibson vom 1. Juni 2009, noch vor dem Nobelpreis. Siehe den Beitrag unten.
es musste auch noch eine Heldin her und ein Nobelpreis an die Lichtgestalt – und für ganz Deutschland.
[1] Carl Gibsons Philosophie- und Essayistik-Blog: Zum Schweigen der Kritiker in Deutschland: Eigen-Interessen und Interessenkonflikte verhindern die Wahrheit – oder: weshalb die Literaturkritikerin und Fernseh-Moderatorin Elke Heidenreich nicht kritisch gegen Herta Müller vorgehen wollte, seinerzeit, im Juni 2009, noch vor dem Skandal-Lügen-Artikel in der ZEIT und noch Monate vor dem politisch eingefädelten Nobelpreis
„Wenn die Literaturmafia es will“[1],
dann bleibt auch das Räderwerk in Bewegung,
durgesetzt mit starkem Arm und mit Macht – die Geld-Druck-Maschine, frei nach Corleone.
Zurechtgestutzt oder gleich enthauptet in einer Zeit der Dekapitation: die Königskerze und der kleine Blogger
Japaner und Chinesen sollten ihre Rasenmäher-Roboter mit Sensoren ausstatten, die Königskerzen erkennen, damit mehr von diesen herrlichen Heilpflanzen das Mähen überleben, das auch sonst von Menschen mit Ordnungssinn erledigt wird, auf konventionelle Weise, alles kleinhaltend und vernichtend, was die Herbizid-Spritze noch nicht erledigt hat.
Wer zu faul ist, um zu jäten, der rottet mit Giften aus, während andere das andere Aus-merz-en betreiben, und hält das Gras auf den Raseen klein, auch nach dem heißen Sommer, wenn kein Rasen mehr da ist, aber noch eine Königskerze, die die zum Licht will, hinauf, zur Sonne – wie die Japaner, die sich von dort oben herleiten.
Weit musste ich nicht gehen, um mir das nahende Trauerspiel anzusehen, ein paar Schritte nur, um die Ecke, denn dort strebte eine Königskerze selbstbewusst zum Himmel empor, gleich daneben der Roboter, lauernd im braunen Gras.
Würde sie die drohende Heimsuchung überleben?
Retten konnte ich sie nicht auf dem fremden Grundstück, ohne den Nachbarn zu provozieren. Also harrte ich der Dinge, die da kommen sollten – im Deja-Vu!?
Und tatsächlich! Der Mensch kam, kultiviert und zivilisiert mit seinem Rasenmäher und fuhr, wie schon einmal vor mir Terrasse erlebt[1], über die Königskerze hinweg, sie zurechtstutzend wie die Gesellschaft den kritischen Bürger, wenn er zu laut denkt, als Offizier oder als Gentleman.
Betreibt er einen Blog, auf dem er seine Erkenntnisse publiziert für alle Welt und ohne Lohn, dann nimmt man ihm auch den Blog, vielleicht auch noch den Kopf, wenn er es zu arg treibt mit der Aufklärung!?
Weshalb soll es dem Blogger besser haben als der Königskerze in der freien Natur, die auch nur so frei ist, wie es der selbstherrliche Mensch zulässt mit seinen Vertilgungswaffen, die vor keinen Insekten Halt machen, noch vor Königskerzen, die noch herrlicher sein wollen als er es selbst schon ist!?
Wie ein gerupftes Huhn steht sie nun da - wie ein Verhörter nach dem Verhör in den Tagen des Kommunismus – ohne die schönen Blätter, die alle weg sind – doch der Wachstumstrieb in der Mitte der Pflanze hat überlebt!
Sie darf es noch einmal versuchen – bis zum nächsten Schnitt mit der Sichel, der Sense oder mit dem Rasenmäher, der als rücksichtloser Mensch naht ohne Sinn für die Wesen der Natur oder als Roboter mit scharfen Scheren, der längst eine Waffe ist und ein Krieger ist, Feind von allem, was lebt.
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